Dividendenberechtigung

Die Ausschüttung einer Dividende ist für Aktionäre mitunter häufig ein Entscheidungskriterium bei der Aktienauswahl. Schüttet ein Unternehmen einen Teil des Gewinns als Dividende aus, erfolgt dies in Deutschland in der Regel einmal jährlich, in den USA üblicherweise quartalsweise. Um als Aktionär dividendenberechtigt zu sein, müssen dabei gewisse Stichtage beachtet werden.

Was bedeutet Dividendenberechtigung?

Als Dividendenberechtigung bezeichnet man das Recht eines Aktionärs, bei einer Dividendenausschüttung durch das Unternehmen eine Dividende zu erhalten. Als Anleger gilt es zu beachten, dass es je nach Land unterschiedliche Stichtage gibt, zu denen sich die Aktie im Depot befinden muss, um dividendenberechtigt zu sein.

Dividenden-Stichtag in Deutschland

In Deutschland werden Dividenden spätestens am dritten Geschäftstag nach der Hauptversammlung ausgezahlt. Der Dividendenbeschluss erfolgt auf der Hauptversammlung.

Der Tag der Hauptversammlung gilt gleichzeitig als Dividendenstichtag, an dem die Aktie spätestens gekauft werden muss, um dividendenberechtigt zu sein. Am Tag nach der Hauptversammlung kommt es am sogenannten Ex-Tag zum Dividendenabschlag.

Dividendenstichtag bei ausländischen Aktien (USA)

Auch bei ausländischen Aktien muss sich eine Aktie vor dem Ex-Tag im Portfolio befinden, damit ein Aktionär von einer Dividendenausschüttung profitieren kann. Da bspw. in den USA Dividenden üblicherweise quartalsweise ausgeschüttet werden, macht es jedoch keinen Sinn, sich am Tag der Hauptversammlung zu orientieren.

Vielmehr gilt es hier, das sogenannte „Record Date“ zu beachten. Dividendenberechtigt ist in den USA, wer die Aktie des entsprechenden Unternehmens zwei Tage vor dem Record Date besitzt bzw. einen Tag vor dem Ex-Tag. Der Ex-Tag, an dem es zum Dividendenabschlag kommt, liegt einen Tag vor dem Record-Date. (Da Unternehmen teilweise nur das Record Date veröffentlichen, ist es notwendig sich den Ex-Tag selbst errechnen zu können.)