Der deutsche Leitindex als auch die US-Börsen notieren weiterhin auf beachtlichen Kursniveaus. Die Marke von 15.600 Punkten konnte der DAX per Wochenfrist verteidigen. Der Nasdaq als auch der S&P 500 stiegen in der vergangenen Woche jeweils sogar auf ein neues Rekordhoch. Für Gesprächsstoff sorgte abermals die Inflationsdebatte in den USA. Die US-Notenbank wiederholte, dass die aktuelle Teuerung lediglich vorübergehender Natur sei. Im Blick behalten dürften Börsianer die am Freitag anstehende Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten. Diese sollten weitere Hinweise auf den Gesundheitszustand der US-Wirtschaft geben und möglicherweise die Zinsfantasien der Anleger neu beflügeln.

DAX und Wall Street lechzen nach neuen Rekorden

Vor rund zwei Wochen konnte das Frankfurter Börsenbarometer auf ein Rekordhoch bei rund 15.802 Punkten klettern. Seitdem verharrt der Leitindex unter besagtem Level, während der techlastige Nasdaq nebst breitgefassten S&P 500 vor wenigen Tagen auf ein neues Allzeithoch klettern konnten. Im Blick behalten Börsianer nach wie vor die Debatten rund um die Inflation dies- und jenseits des Großen Teichs. In den USA hatte Fed-Oberhaupt Jerome Powell jüngst betont, dass die zu beobachtende Inflation der Wirtschaft begründet sei und „diese Faktoren mit der Zeit verblassen werden“.

Delta-Variante des Coronavirus droht hierzulande Börsen auszubremsen

Auch wenn sich die Coronavirus-Pandemie derzeit nicht auf der Hauptbühne befindet, droht mit der wütenden Delta-Variante in Teilen Europas auch hierzulande neues Ungemach für die Konjunktur. Börsianer dürften besagte Mutation bereits im Blick haben und über geplante Engagements womöglich zweimal drüber nachdenken.

US-Arbeitsmarkdaten stellen Wochenhöhepunkt dar

Während der Montag aus Konjunktursicht überschaubar ist, blicken Anleger am Dienstag auf die Veröffentlichung des deutschen harmonisierten Verbraucherpreisindizes. Gegenüber dem Vorjahresmonat wird die Inflation auf einen Anstieg in Höhe von 2,10 Prozent prognostiziert. (Vorher 2,40 Prozent).

Am Mittwoch rückt mit der europäischen Teuerungsrate ebenfalls ein Hochkaräter in den Vordergrund. Berechnungen zufolge könnte sich die Teuerung per Monatsvergleich gegenüber dem Vorjahr um 0,10 Einheiten auf 1,90 Prozent nach unten bewegen.

Für eine erste Indikation sollten die ebenfalls zur Wochenmitte anstehenden ADP-Beschäftigungsdaten sorgen können. Schätzungen zufolge könnte sich der Arbeitsmarkt außerhalb der Landwirtschaft um 600.000 neue Stellen nach oben bewegen. Damit läge der Wert aber deutlich unter dem aus Monat Mai (978.000).

Der Donnerstag ist gekennzeichnet durch die Publizierung der deutschen Einzelhandelsumsätze, welche einen Wertzuwachs in Höhe von 5,70 Prozentpunkte auf 10,10 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat vorsehen. Dies wäre ein starkes Signal in puncto wirtschaftlicher Erholung. Hintergrund dürften hier die jüngsten Lockerungen der Corona-Restriktionen für die Einzelhandelsbranche sein.

Das ISM verarbeitende Gewerbe, welches die Geschäftsbedingungen des verarbeitenden Gewerbesektors aufzeigt, sieht einen Zuwachs in Höhe von 0,30 Einheiten auf 61,50 Punkte vor.

Den Wochenhöhepunkt bildet eindeutig die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten außerhalb der Landwirtschaft. Prognosen sehen einen Stellenaufbau in Höhe von 116.000 Arbeitsplätzen auf insgesamt 675.000 neue Stellen für den Monat Juni vor. Ebenfalls im Blick behalten sollten Börsianer die Entwicklung der Arbeitslosenquote (Prognose 5,60 Prozent) und die durchschnittlichen Stundenlöhne (Prognose: 0,40, Vormonat 0,50 Prozent).

Hierzulande stehen mit dem Online-Optiker Mister Spex und dem Tastatur-Hersteller Cherry zwei Börsengänge auf der Agenda.

In den USA sollten Anleger in der Earnings-Season die Q3-Zahlen des fünfgrößten Halbleiterherstellers Micron Technologies zur Wochenmitte im Blick behalten.

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