Während an den US-Börsen in der vergangenen Woche neue Bestmarken erzielt werden konnten, sehen Anleger hierzulande das deutsche Börsenbarometer (DAX) in der neuen Handelswoche womöglich vorerst weiterhin im Seitwärtsmarkt gefangen.

Im Blickpunkt behalten Investoren die Saison der Quartalsberichte und nicht zuletzt den Verlauf der Delta-Variante des Coronavirus.

Das Wochenhighlight stellen am ersten Freitag des neuen Monats wie gewohnt die US-Arbeitsmarktdaten dar.

DAX: Zahlenflut voraus – S&P 500: Rekordhoch in Schlagdistanz

Hierzulande mangelte es den Anlegern zuletzt an frischen Impulsen. Am deutschen Aktienmarkt herrscht das klassische Sommerloch. Bullen und Bären geben sich die Klinke in die Hand, wobei keine Seite das Ruder für sich herumreißen kann. Die jüngsten Sorgen um die nach wie vor schwelenden Sorgen rund um die Delta-Variante des Coronavirus hatten den DAX zuletzt kurzzeitig bis auf die psychologische Marke von 15.000 Punkten zurückfallen lassen. Auf der Oberseite bleibt die 16.000-Punkte-Marke offensichtlich ein derzeit zu ambitioniertes Kursziel.

Spannend bleibt zu beobachten, ob die laufende Berichtssaison hierzulande den DAX mit einer sprichwörtlichen Zahlenflut den nötigen Auftrieb für einen neuen Rekordstand bringen kann.

In den USA haben mehr als 50 Prozent der S&P-Unternehmen ihre Ergebnisse bereits vorgelegt. 90 Prozent hatten die Markterwartungen sogar übertreffen können.

Zahlenflut der DAX-Konzerne voraus

Die DAX-Unternehmen BMW (Dienstag), Infineon (Dienstag), Siemens Energy (Mittwoch), Adidas (Donnerstag), Bayer (Donnerstag), Continental (Donnerstag), Deutsche Post (Donnerstag), Merck KGaA (Donnerstag), Siemens (Donnerstag), Allianz (Freitag), Vonovia (Freitag), Covestro (Freitag) werden ihre Geschäftszahlen präsentieren.

Auf US-Seite berichten am Dienstag Nikola sowie Beyond Meat, am Mittwoch Uber und am Donnerstag Moderna und Virgin Galactic.

Des Weiteren sollten Anleger die deutschen Einzelhandelsumsätze am Montag im Auge behalten. Hier beträgt die Erwartung gegenüber dem Vormonat eine Reduzierung um 2,20 Einheiten auf 2 Prozent.

Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe sieht einen Status Quo von 65,60 Punkten vor. Der PMI Produktion Index gilt als wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Lage des Standorts Deutschlands, welcher damit ein wichtiges Bild für den Umsatz und der Beschäftigung abgibt.

ADP-Beschäftigungsdaten geben Appetizer für Non-Farm Payrolls

Während der Dienstag weniger relevante Konjunkturdaten vorsieht, dürfte der Mittwoch umso mehr auf Interesse stoßen. Mit den ADP-Beschäftigungsdaten bekommen Anleger einen ersten Vorgeschmack auf die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag. Die Schätzung sieht einen Stellenzuwachs von 721.000 neuen Stellen vor. Im vergangenen Monat betrug die Prognose 692.000 Einheiten.

Zu betrachten bleiben ebenfalls die Einzelhandelsumsätze für die Eurozone, welche gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs von 8,20 Prozent vorsehen (Vormonat: 9 Prozent). Die jüngste Dynamik, ausgelöst durch die Lockerungsschritte der Coronavirus-Restriktionen, könnte somit vorerst an Schwung verlieren.

US-Arbeitsmarktdaten am Freitag im Fokus

Bereits am Donnerstag dürften Börsianer den am Freitag anstehenden Zahlen zum US-Arbeitsmarkt entgegenfiebern. Diese sehen einen Zuwachs um weitere 900.000 Stellen vor. Im Vormonat konnten 850.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen werden. Die Arbeitsmarktzahlen sind insofern wichtig, da die US-Notenbank Fed die Entwicklung unter anderem als Entscheidungskalkül zur Bewertung ihrer zukünftigen Geldpolitik mit einbezieht. Sollte sich der Arbeitsmarkt schneller erholen als gedacht, könnte dies die Zinsfantasien neu befeuern.

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