Die Anleger am deutschen Aktienmarkt als auch an der Wall Street dürften in der neuen Handelswoche nach wie vor Rekordluft schnuppern. Angesichts dünner Handelsumsätze konnte sich das heimische Börsenbarometer in der vergangenen Woche wieder seinen Höchstständen nähern.

Der Dow Jones, der breitgefasste S&P 500 als auch der techlastige Nasdaq konnten sogar neue Rekordhöhen erklimmen.

In den Blickpunkt rückt am Mittwoch die Notenbanksitzung der US-Fed. Auch die Berichtssaison geht hierzulande und auch jenseits des Atlantiks in die nächste Runde.

US-Berichtssaison deckelt Sorgen vor Delta-Variante

Die Sorgen um die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus haben Anleger temporär wieder abschütteln können. Gleichzeitig hat die bereits laufende US-Berichtsaison Investoren zwischenzeitlich verzückt und auch Anleger auf deutschem Boden in Kauflaune versetzt.

Per se dürften Börsianer die Mutation von COVID-19 aber nicht aus den Augen verlieren, welche in der Bundesrepublik als auch in den Vereinigten Staaten als dominierend gilt. Die Ausbreitung des Virus schwebt nach wie vor wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Anleger. Die Furcht vor einer unkontrollierten Ausbreitung und dem damit verbundenen potenziellen erneuten Lockdown könnte die Börsen jederzeit auf Talfahrt schicken. Die vor einer Woche großen Bedenken um eine Abkühlung der Weltwirtschaft hatten den Leitindex zwischenzeitlich noch ein Tagesminus von über 400 Punkten beschert.

ifo-Geschäftsklimaindex zu Wochenbeginn im Fokus

Bereits zu Wochenbeginn rückt mit der Veröffentlichung des ifo-Geschäftsklimaindizes ein vielerorts beachteter Frühindikator für die deutsche Konjunktur in den Vordergrund. Schätzungen zufolge könnte besagter Index um weitere 0,30 Einheiten auf 102,10 Zähler ansteigen. Dies könnte bedeuten, dass die Erholung der deutschen Wirtschaft weniger schnell vonstattengehen würde.

Während der Dienstag aus Sicht der Konjunkturagenda eher ruhiger bleibt, dürften Anleger der geldpolitischen Sitzung der US-Fed entgegenfiebern.

US-Notenbank Fed tagt zur Wochenmitte – Strategieänderung bleibt unwahrscheinlich

Die US-Notenbank Fed dürfte am Mittwoch keine geldpolitische Wende kommunizieren und weiterhin die durch COVID-19 gebeutelte Konjunktur tatkräftig unterstützen. Angesichts weiterhin hoher Inflationszahlen in den USA sollte die Fed ihrer geldpolitischen Marschroute demnach treu bleiben. Erste Hinweise auf einen Kurswechsel in puncto Anleihekäufe sind nicht zu erwarten, zumal eine nachhaltige Konjunkturerholung noch nicht in trockenen Tüchern ist.

Der Donnerstag dürfte ganz im Zeichen der Nachwirkungen der Notenbanksitzung stehen. Auch die Veröffentlichung des harmonisierten deutschen Verbraucherpreisindizes sollten Anleger nicht aus den Augen verlieren. Hier wird mit einer Erhöhung von 0,90 Einheiten auf 3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gerechnet, was die Inflationsentwicklung weiter nach oben treiben dürfte.

Auch das annualisierte Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte am Donnerstagnachmittag für Bewegung sorgen. Hier wird mit einer Steigerung um 1,80 Prozentpunkte auf 8,20 Prozent gerechnet.

Der Freitag steht ganz im Zeichen des BIPs für Deutschland als auch für Europa. Hierzulande wird eine Steigerung um 3,80 Prozent auf 2 Prozent gegenüber dem Vorquartal erwartet. Für die Eurozone könnte sich das BIP rasant aufgehellt haben. Hier wird mit einer satten Steigerung von über 14,50 Prozent auf 13,20 Hundertstel gerechnet.

DAX-Konzerne ziehen Aufmerksamkeit auf sich – US-Unternehmen legen in voller Breite Zahlen vor

Auf deutscher Seite legen BASF (Mittwoch), die Deutsche Börse (Mittwoch), Fresenius (Freitag), HeidelbergCement (Donnerstag), Linde (Freitag) und MTU (Freitag) ihre Geschäftszahlen vor.

Auf US-Seite blicken Anleger am Montag auf die Zahlen des E-Autobauers Tesla. Am Dienstag auf die Zahlen von Apple, AMD, Alphabet und Microsoft. Sowie zur Wochenmitte auf die Werte von Facebook, Boeing, PayPal und Pfizer und am Donnerstag auf Amazon.

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