Die Rekordlaune hierzulande als auch an den US-amerikanischen Handelsplätzen dürfte in der neuen Woche vorerst nicht abreißen. Der DAX hat sich am Freitag bei 15.459 Zählern mit einem Allzeithoch in das Wochenende verabschiedet. Auch der breitgefasste S&P 500 konnte in der vergangenen Woche ein frisches Allzeithoch bei rund 4.190 Punkten markieren, nachdem der Index zu Beginn des Monats erstmals in der seiner Geschichte über die psychologische 4.000er-Marke gestiegen war.

Neben der startenden Berichtssaison deutscher Unternehmen blicken Anleger auf die EZB-Zinssatzentscheidung am Donnerstag.

DAX 30: Berichtssaison und EZB-Zinssatzentscheidung im Fokus

Während die nach wie vor grassierende Coronavirus-Pandemie immer weniger Beachtung unter Investoren findet, rücken in dieser Woche die startende Bilanzsaison deutscher Unternehmen nebst Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) auf die Agenda. Im Vordergrund dürfte unter Notenbanker das Anleihenkaufprogramm PEPP stehen. EZB-Chefin Christine Lagarde wird am Donnerstag zu Wort kommen. Zuletzt stand immer wieder ein „Abschmelzen“ besagter Käufe zur Disposition, sollte angesichts der laufenden Impfkampagne in der Pandemie und eine Wiederbelebung der Wirtschaft eine wirtschaftliche Erholung einsetzen. Außer Frage dürfte jedoch stehen, dass die EZB an ihrem Leitzins in Höhe von 0,0 Prozent nicht rüttelt. Erst im März dieses Jahrs hatte der Währungshüter beschlossen, die Geschwindigkeit des Programms zu erhöhen, welches ein Volumen von insgesamt 1,85 Billionen Euro besitzt und bis mindestens Ende März 2022 laufen soll.

SAP und Daimler im Blickpunkt

Am Dienstag sollten Anleger die Veröffentlichung des Erzeugerpreisindizes im Auge behalten, welcher als ein Indikator in Bezug auf die Inflation der Rohstoffpreise gilt. Während der Donnerstag ganz im Zeichen der EZB-Zinssatzentscheidung steht, werden am Freitag wichtige Einkaufsmanager publik. Neben dem Pendant zum verarbeitenden Gewerbe dürfte der Markit PMI Index einen Vorgeschmack auf die konjunkturelle Entwicklung für die Bundesrepublik und die Eurozone geben. Beide könnten sich laut Schätzungen zufolge gegenüber dem Vormonat wieder leicht eingetrübt haben. Hintergrund dürften hier die wieder schärferen Restriktionen angesichts der Coronavirus-Pandemie sein. Hingegen könnte besagter Index auf US-Seite sich leicht aufgehellt haben.

Zur Wochenmitte veröffentlichen die Deutsche Börse und am Donnerstag der baden-württembergische Softwarekonzern SAP ihre Q1-Zahlen. Der Automobilhersteller Daimler legt am Freitag seine Zahlen vor. Dieser hatte in der vergangenen Woche vorläufige Zahlen veröffentlicht. Dabei trugen ein florierendes China-Geschäft und Kostensenkungen zu einer Verneunfachung des Gewinns gegenüber dem ersten Quartal 2020 bei.

S&P 500: US-Börsen weiterhin auf Rekordjagd

Die US-Börsen blieben auch in der letzten Woche im Rekordmodus. Diese Tendenz könnte sich auch in den kommenden Tagen weiter fortsetzen. Nach wie vor fungiert die Hoffnung auf eine rasche wirtschaftliche Erholung und damit eine erfolgreiche Überwindung der Coronavirus-Pandemie als Triebfeder. Die Anleger setzen auf eine Wiedereröffnung der wirtschaftlichen Aktivitäten. Neben der positiv verlaufenden Impfkampagne sind es die billionenschweren Konjunkturprogamme, welche die Märkte mit ausreichend Geld fluten. Nicht zuletzt die Aussicht auf weitere Stimuli durch die US-Regierung befeuert den Appetit auf Wertpapiere.

US-Schwergewichte legen verstärkt Zahlen vor

Bereits heute legen der Getränkehersteller Coca Cola, das IT- und Beratungsunternehmen IBM und die Fluggesellschaft United Airlines ihre Zahlen vor. Procter & Gamble (Q3) sowie Johnson & Johnson (Q1) am Dienstag, American Airlines (Q1) und AT&T (Q1) am Donnerstag sowie American express und Schlumberger am Freitag (beide Q1).

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