Die Rekordlaune an den Börsen dies- und jenseits des Atlantiks dürfte auch in der neuen Handelswoche weiter anhalten. Das wichtigste europäische Börsenbarometer „DAX“ konnte die jüngst eroberte 15.000-Punkte-Marke in der vergangenen Woche weiter verteidigen.

Die Wallstreet-Indizes streben ebenfalls nach neuen Rekordständen. Der breitgefasste S&P 500 kletterte zuletzt über die 4.000er-Marke und damit auf den höchsten Stand in seiner Geschichte.

Neben der Aussicht auf eine Fortsetzung der ultralockeren Geldpolitik der US-Notenbank Fed sind es die positiven Fortschritte in der laufenden Impfkampagne und die sich in diesem Zusammenhang erholenden Wirtschaftsdaten, welche Anleger nach wie vor in die globalen Aktienmärkte locken. Auch auf dem europäischen Festland spüren Börsianer zusehends die Euphorie.

DAX 30 und US-Börsen durch Aussicht auf weitere Liquiditätsschwemmen euphorisiert

In der neuen Börsenwoche könnten Anleger womöglich weitere Höchststände begrüßen. Auch wenn der deutsche Aktienmarkt aus kurzfristiger Sicht Überhitzungserscheinungen zeigt, respektive erste Konsolidierungstendenzen sichtbar werden, scheint der Optimismus auf weiterhin reichlich Liquidität durch die bedeutenden Notenbanken Fed und EZB nicht abreißen zu wollen. Dabei ist es vor allem die geschürte Hoffnung auf eine rasche Konjunkturerholung, welche sich nicht zuletzt an den US-Arbeitsmarktdaten ablesen ließ, welche zu Beginn des Monats sonderbar performen konnten.

Große Beachtung schenken Anleger dabei vor allem auch der laufenden Impfkampagne in den USA. Während in der Bundesrepublik 5,9 Prozent der Bevölkerung als vollständig geimpft gelten, sind es den USA rund viermal soviel. Das Tempo der Impfungen bleibt eines der entscheidenden Indikatoren auf dem Weg zu einer wirtschaftlichen Erholung.

Inflationsdaten dies- und jenseits des Atlantiks im Blickpunkt

Bereits heute dürften Börsianer die Einzelhandelsumsätze für Europa im Blick behalten, welche sich laut Schätzungen zwar leicht aufhellen könnten, aber immer noch rückläufig sind. Am Dienstag sollte der Verbraucherpreisindex aus den USA für starke Beachtung sorgen, welcher auf einen Anstieg um 0,30 Prozentpunkte auf 1,60 Prozent geschätzt wird. Die Entwicklung der Inflation ist für Anleger ein sensibles Thema, da die Furcht vor einer zu starken Inflation bzw. einer zu frühen Zinswende in den USA Turbulenzen an den globalen Handelsplätzen auslösen könnte. Fed-Chef Jerome Powell hatte in der letzten Woche betont, dass die Fed nur eine temporäre Inflation erwarte und an der „billigen“ Zinspolitik bis 2023 festhalten wolle.

Ebenfalls am Dienstag werden die vielerorts beachten ZEW-Konjunkturumfragen veröffentlicht. Diese dürfte sich angesichts der Hoffnung auf weitere wirtschaftliche Erholungen weiter aufhellen.

Bedeutende Konjunkturdaten aus dem Reich der Mitte und Deutschland auf der Agenda

Am Donnerstag wird für die deutsche Seite der harmonisierte Verbraucherpreisindex publik, welcher unverändert gegenüber dem Vormonat bei zwei Prozent notieren sollte. Auch die US-Einzelhandelsumsätze dürften dies- und jenseits des Großen Teichs Beachtung finden. Versus dem Vormonat könnten die Daten um ganze 8,50 Prozent steigen.

Den Wochenabschluss bilden neben der europäischen Verbraucherpreisindex-Kernrate die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts und die Entwicklung der Einzelhandelsumsätze aus dem Reich der Mitte. Während das BIP laut Prognosen um satte 12,30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ansteigen soll, könnten die Einzelhandelsumsätze leicht rückgängig ausfallen.

Ebenfalls nicht unwichtig bleibt das von Reuters und der Uni Michigan veröffentlichte Verbrauchervertrauen, welches sich weiter aufhellen dürfte.

US-Banken legen Quartalszahlen vor

Große Beachtung sollten ab Mitte der Woche die Veröffentlichung der Q1-Zahlen bedeutender US-Banken auslösen. Neben Goldman Sachs und JP Morgan Chase (Mittwoch) veröffentlichen die Bank of America (Donnerstag) und Morgan Stanley (Freitag) ihre Ergebnisse für das erste Quartal.

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