Angetrieben durch die Aussicht auf weiterhin viel Liquidität durch die hiesigen Notenbanken nebst einer positiven Berichtssaison haben die Anleger nicht nur an den US-Handelsplätzen, sondern auch hierzulande in der vergangenen Woche Rekordlaune verspürt. Der DAX konnte am Freitag erstmals in seiner Historie die psychologische Marke von 16.000 Punkten knacken.

Die Rekordstimmung dürfte auch in der kommenden Woche zunächst nicht abebben. Dabei dürften als Highlight zur Wochenmitte die FOMC-Minutes fungieren.

FOMC-Meeting zur Wochenmitte als Highlight

Die positive Tendenz aus der vergangenen Handelswoche dürfte auch in den kommenden Tagen weiterhin bestehen bleiben. Das Meistern der mentalen Hürde von 16.000 Punkten am deutschen Aktienmarkt sollte nicht zuletzt weitere Käuferschichten angelockt haben, welche zuletzt tendenziell vorsichtiger agiert haben.

Den nötigen Schub dürften dabei die in der vergangenen Woche veröffentlichten US-Verbraucherpreise besorgt haben. Die Teuerungsrate notierte im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 5,4 Prozent und damit so hoch wie im Monat zuvor. Diese Entwicklung hat die Zinsfantasien der Anleger wieder getrübt. Denn die US-Notenbank Fed könnte angesichts eines ausufernden Inflationsanstiegs möglicherweise auf den Gedanken kommen, ihre noch bestehende ultraexpansive Geldpolitik früher zu beenden als gedacht.

Anleger stochern in puncto US-Geldpolitik weiter im Nebel

Bislang stochern Anleger nach wie im Nebel, ob der Währungshüter das Tempo seines bestehenden Anleihekaufprogramms (Tapering) in Höhe von monatlich 120 Milliarden Dollar drosselt oder beibehält. Während das kommende FOMC-Meeting zur Wochenmitte möglicherweise weniger Hinweise auf ein Ende oder eine Fortführung besagten Programms abgeben wird, könnte die bevorstehende Jackson Hole Conference Ende August das Ereignis werden, auf dem die Weichen für die zukünftige Geldpolitik gestellt werden.

Konjunkturelle Frühindikatoren im Blickpunkt

Am Montag sollten Börsianer den Blick nach China richten. Die Einzelhandelsumsätze geben ein wichtiges Bild über den Zustand des Einzelhandelssektors im Reich der Mitte wieder. Gegenüber dem Vorjahresmonat wird mit einer Reduzierung um 0,60 Einheiten auf 11,50 Prozent gerechnet.

Der Dienstag steht ganz im Zeichen des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für die Eurozone und den Einzelhandelsumsätzen für die USA. Das EU-BIP sieht einen Status quo im Vergleich zum Vorjahr von 13,70 Prozent vor.

Der US-Einzelhandel könnte gegenüber dem Vormonat rückläufige Tendenzen aufweisen (minus 0,20 Prozent).

Mit Spannung dürften Marktteilnehmer dem zur Wochenmitte anstehenden FOMC-Protokollen lauschen und dies auf Hinweise auf ein mögliches Auslaufen des „Taperings“ abklopfen. Solange die US-Fed an ihrer Geldpolitik festhält, dürften die Märkte weiterhin einen Nährboden im Niedrigzinsumfeld finden.

Mit dem Philly-Fed-Herstellungsindex steht am Donnerstag ein bedeutender Indikator für die Entwicklung des Branchentrends im Produktionsbereich auf der Agenda. Erwartungsgemäß notiert der Wert bei 28 Punkten und damit 6,1 Einheiten fester im Vergleich zum Vormonat.

Den Wochenschluss bilden die deutschen Erzeugerpreise, welche die durchschnittliche Preisveränderung von Rohstoffen messen. Die Änderung des Indizes gilt als ein wichtiger Indikator auf die derzeit vielerorts beachtete Inflation der Rohstoffpreise. Schätzungen zufolge könnte sich der Wert um 0,50 Prozentpunkte auf 0,80 Hundertstel verringern.

Während eine starke Berichtssaison hierzulande nahezu ausläuft, berichtet in den USA am Mittwoch der für die Branche der Kryptowährungen bedeutende Grafikprozessorhersteller NVIDIA über seine Q2-Ergebnisse.

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