Während die Börsenpforten in Frankfurt am Main angesichts Pfingsten am Montag geschlossen bleiben, dürften die Anleger verstärkt in die USA an die Wallstreet blicken. Die Sorgen vor einem Inflationsanstieg nebst nachlassender Geldflut der Notenbanken hat Investoren in der vergangenen Woche umgetrieben. Besagte Belastungsfaktoren dürften auch in der kommenden Woche nicht abreißen.

Hierzulande blicken Marktteilnehmer auf die wieder an Fahrt aufnehmenden wirtschaftlichen Aktivitäten in Europa.

Inflations- und Zinssorgen bleiben weiterhin schwelende Thematik

Diesseits als auch jenseits des Atlantiks verweilen die Börsenkurse auf sonderbar hohem Niveau. Damit liegen auch in der neuen Handelswoche neue Rekorde in der Luft, auch wenn der Sauerstoff mittlerweile sukzessive dünner wird und das Tempo der zu beobachtenden Rallye aus dem Frühjahr heute längst nicht mehr so hoch ist.

Ein Dauerbrenner für Anleger ist und bleibt die Thematik rund um die Inflation respektive die damit im Zusammenhang stehenden Zinsfantasien. Die in der vergangenen Woche präsentierten Mitschriften der Notenbank Fed haben gezeigt, dass bereits im Sommer mit einem Abschmelzen der laufenden monatlichen Wertpapierankäufe im Umfang von 120 Milliarden Dollar begonnen werden könnte. Dieses Signal darf durchaus als ein Ende der ultralockeren Geldpolitik verstanden werden. Die US-Notenbank will in erster Linie eine Überhitzung der Wirtschaft verhindern. Glaubt man jedoch den Notenbank-Chefs diesseits als auch jenseits des Großen Teichs, sei die derzeit zu beobachtende Inflation nur vorübergehender Natur. Zudem glaube man noch nicht an ein Ende der Pandemie, was wiederum die Fantasien auf weitere Notenbankerschützenhilfen bzw. weitere Billionen Geldeinheiten befeuert.

ifo-Geschäftsklima und Verbrauchervertrauen im Blickpunkt

Konjunktur- als auch unternehmensseitig ist die neue Handelswoche durchaus überschaubar. Im Blick behalten sollten Anleger die am Dienstag veröffentlichten Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) nebst ifo-Geschäftsklimaindex. Gegenüber dem Quartal als auch dem Vorjahr wird mit einem Status quo in Höhe von 1,70 bzw. 3,00 Prozent gerechnet. Schätzungen zufolge soll sich der ifo-Index auf über 98,10 Punkte bewegen. Dies wäre der höchste Stand seit Mai 2019.

Am Donnerstag könnte das annualisierte BIP für die USA weiterhin ein hohes Tempo des Wirtschaftswachstums aufzeigen. (Prognose: +6,50 Prozent).

Auf deutscher Seite sollten Anleger das GfK Verbrauchervertrauen im Auge behalten, welches als führender Index gilt und das Vertrauen der Verbraucher in die wirtschaftliche Aktivität misst. Besagter Wert könnte sich gegenüber dem Vormonat um 3,50 Einheiten nach oben auf -5,30 Punkte belaufen. Damit dürfte der wirtschaftliche Abschwung weiter an Fahrt verlieren.

Den Wochenabschluss bildet das von Reuters und der Uni Michigan veröffentlichte Verbrauchervertrauen. Da es sich um eine personenbezogene Erhebung des Verbrauchervertrauens in Bezug auf die wirtschaftliche Aktivität handelt, könnte der Wert zeigen, dass die Verbraucher auch in Zukunft weiterhin bereit sind, mehr Geld auszugeben. (Erwartung: +0,10 Punkte auf 82,90 Zähler).

Hintergrund sind hier nach wie vor das im März verabschiedete US-Konjunkturprogramm in Höhe von 1,9 Billionen Dollar und die gut laufende Impfkampagne. Auch in Europa dürfte sich die Börsenstimmung weiter aufhellen, zumal zahlreiche Länder ihre Corona-Restriktionen deutlich gelockert haben.

Auf der Unternehmensseite blicken Anlegern in den USA am Mittwoch auf wichtige Zahlen wie die von Snowflake und NVIDIA (beide Q1). Am Donnerstag folgen Dell Technologies, Salesforce (alle Q1), Costco Wholesale (Q3), HP (Q2) und Best Buy (Q1).

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