Die nach Marktgröße zweitwichtigste Kryptowährung Ether ist am Dienstag auf ein frisches Rekordhoch bei über 2.648 Dollar gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden verteuert sich die Währung ETH um knapp sechs Prozent. Das Interesse der Anleger wandert offensichtlich nun sukzessive Richtung Währungen aus den zweiten und dritten Reihen, nachdem die Krypto-Leitwährung Bitcoin in den vergangenen Wochen nahezu heiß gelaufen war. Die Investoren setzen dabei verstärkt auf sogenannte Altcoins und diversifizieren ihre Depots. Ein Hinweis für eine sogenannte “Alt-Season” könnte zudem die sinkende Bitcoin-Dominanz sein, welche mittlerweile unter die Marke von 50 Prozent gefallen ist. 

Dabei profitiert Ether vor allem von derzeit hochkochenden Themen in dem Sektor wie “Defi” nebst “NFT“. „DeFi“ lautet die Abkürzung für „Decentralized Finance“ und bezieht sich dabei auf ein Ökosystem von Finanzanwendungen auf Basis der Blockchain-Technologie. Dabei reichen die Anwendungsfälle beispielsweise von der Kreditaufnahme und Kreditgewährung sowie monetären Bankdienstleistungen bis hin zu dezentralen Marktplätzen.

NFT steht für “Non-fungible tokens”, welche nicht austauschbare Token repräsentieren und ein Asset einzigartig machen. Hierbei reichen die Anwendungsfälle von Sammelkarten bis hin zu virtuellen Welten oder Krypto-Kunst.

Ethereum Kurs (Ether) auf Monatsbasis

Quelle: Tradingview

Bitcoin: Spekulationen um JPMorgan-Bitcoin-Fonds heizen Gemüter auf

Der Bitcoin, die nach Marktgröße wichtigste Kryptowährung tritt zur Wochenmitte bei 54.300 Dollar auf der Stelle. Doch die Verluste auf Wochenbasis sind damit vollständig neutralisiert. In der letzten Woche hatte die Leitwährung zwischenzeitlich bis zu 25 Prozent ihres Wertes eingebüßt, nachdem unter anderem Spekulationen um US-Steuererhöhungen Anleger verschreckt hatten. Medienberichten nach plane US-Präsident Joe Biden einen Steuersatz für Einkommensmillionäre von bis zu über 40 Prozent. In der aktuellen Woche rücken diese jüngsten Pläne jedoch vorerst wieder aus den Augen und damit aus dem Sinn von Börsianern. Früher oder später könnte die Steuerthematik aber wieder hochkochen. Damit besitzen diese jederzeit das Gewicht, zu euphorische Anleger schneller als gedacht auf dem falschen Fuß zu erwischen.

Pläne um JPMorgan-Bitcoin-Fonds heizen Gemüter auf

Für Aufregung sorgten am Dienstag Meldungen über einen möglichen JPMorgan-Bitcoin-Fonds, welcher bereits Mitte des Jahres aufgesetzt werden könnte. 
Im Hinblick auf Bitcoin und Co. wäre dieser Schritt eine Kehrtwende im Umfang von 180 Grad. Jamie Dimon, CEO von JPMorgan, hatte die Kryptowährung Bitcoin im Jahr 2017 noch als gefährlichen Betrug bezeichnet. Ein US-Bitcoin-Fonds darf als ein weiterer Ritterschlag in der Geschichte von Bitcoin und Co. gewertet werden.

Im Hinblick auf einen börsengehandelten Fonds (ETF) auf US-amerikanischen Grund und Boden müssen sich Anleger jedoch weiterhin in Geduld üben. Bis dato hat die zuständige Aufsichtsbehörde Securities Exchange Commission (SEC) kein grünes Licht gegeben. Hingegen können Investoren bereits einen kanadischen Bitcoin- und Ether-ETF handeln.

Nicht zuletzt Schnäppchenjäger dürften sich weiterhin auf die Pirsch begeben und den jüngsten Rücksetzer aus der Vorwoche für sich versuchen auszunutzen. Die Anleger sollten jedoch nach wie vor nicht den Tag vor dem Abend loben.

Erst im Szenario einer nachhaltigen Eroberung der psychologischen Marke von 60.000 Dollar dürfte neues Aufwärtspotenzial aktiviert werden. Vielmehr läuft der Bitcoin Kurs derzeit Gefahr, aus technischer Sicht abverkauft zu werden. Hingegen könnte die Kryptowährung Ether womöglich schon bald Richtung 3.000-Dollar-Marke tendieren. Der Startschuss für eine sogenannte „Altcoin-Season“ könnte bereits gefallen sein.

Bitcoin Kurs auf Wochenbasis (logartihmiert)

Quelle: Tradingview

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