Der Bitcoin, die Kryptowährung Nummer eins notiert zur Wochenmitte bei über 31.400 Dollar und damit wieder über psychologischen 30.000er-Marke. Am Dienstag war die Krypto-Leitwährung auf fast 29.000 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit rund vier Wochen gefallen. Auch Währungen aus den zweiten und dritten Reihen können sich vorerst erholen.

Hingegen lässt eine Regulierungswelle der Europäischen Union Marktteilnehmer kalt.

Bitcoin Kurs auf Tagesbasis

Quelle: Tradingview

„Die Kuh ist noch nicht vom Eis“ – Regulierungssorgen bleiben schwelend

Bitcoin, Ether und Co befinden sich am Mittwoch und damit unmittelbar kurz nach dem herben Rücksetzer vom Vortag wieder auf Erholungskurs. Schnäppchenjäger befinden sich abermals auf der Pirsch, nutzen die aktuell vermeintlich günstigen Preisniveaus aus und forcieren somit zur Stunde das Aufwärtsmomentum. Ob es sich um eine nachhaltige Gegenbewegung oder um ein Strohfeuer handelt, bleibt abzuwarten. Die Kuh ist noch lange nicht vom Eis.

Die Regulierungssorgen, vor allem aus dem Reich der Mitte bleiben zentrales Thema an den Börsenplätzen. In der vergangenen Woche war die chinesische Regierung gegen Krypto-Miner in der östlichen Provinz Anhui vorgegangen. Vor wenigen Wochen wurden die Pforten für dort ansässige Mining-Betriebe unter anderen in Xinjiang und der Inneren Mongolei geschlossen. Auch heimischen Finanzinstituten hatte man das Geschäft mit Kryptozahlungen verwehrt.

Rigorose Haltung Chinas gegen die Krypto-Branche verunsichert Anleger bis heute

Die rigorose Haltung Chinas hat gezeigt, dass man es offensichtlich in puncto Verbote ernst meint. Anleger rund um den Globus hat man durch die Offensive gegen Kryptowährungen stark verunsichert. Angezettelt durch Umweltbedenken, welche mit dem energieintensiven Mining einhergehen, hatte Tesla-Chef Elon Musk im Mai bereits die Kette der Hiobsbotschaften angestoßen. Der E-Autobauer hatte im Februar angekündigt, Bitcoin-Zahlungen akzeptieren zu wollen, wenige Wochen später aber eine Rolle rückwärts gemacht. Der Strategieschwenk lastet bis heute auf dem Kursgeschehen. Seitdem hat sich der Bitcoin Kurs ausgehend vom Rekordhoch bei rund 65.000 Dollar bis heute mehr als halbiert.

Europäische Union zieht Regulierungsgürtel für Kryptowährungen an – Anleger unbeeindruckt

Die Europäische Union (EU) will Kryptowährungen wie Bitcoin stärker durchleuchten respektive reglementieren, um die schwelende Thematik rund um Geldwäsche in den Griff zu bekommen. In der EU fallen die Regularien von Land zu Land unterschiedlich aus. Dies soll durch das neue Anti-Geldwäsche-Gesetz verstärkt angegangen werden. Unter anderem sollen Bargeldzahlungen ab 10.000 Euro nur noch in Ausnahmefällen erlaubt sein.

Kryptozahlungen sollen demnach komplett durchleuchtet und anonyme Wallets, auf den die privaten Schlüssel der Anleger gespeichert sind, verboten werden.

Verunsichert hat diese Nachricht Anleger allerdings nicht. Fragezeichen in puncto Praxisrelevanz bleiben ohnehin bestehen. Ob sich das theoretische Vorhaben tatsächlich in die Praxis umsetzen lässt, bleibt fraglich. Ein Schlag gegen die Branche wie etwa das Verbot des Minings von Kryptowährungen oder die Abwicklung von Transaktionen mit Krypto-Zahlungen wäre womöglich ein harter Schlag aufs Kontor für Börsianer.

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