Kryptowährungen haben zur Wochenmitte weiter nachgegeben, nachdem der Bitcoin am Montag erstmals seit Mitte Mai wieder die psychologische Marke von 50.000 Dollar erklimmen konnte. Am Mittwoch notiert die nach Marktgröße federführende Währung mit rund 47.000 Dollar wieder deutlich darunter. Infolgedessen leiden auch Währungen aus den zweiten respektive dritten Reihen wie etwa Ether. Anleger versilbern nach der jüngsten Kletterpartie folgerichtig ihre Gewinne.

Für Gesprächsstoff sorgen weiterhin die einschlägigen fundamentalen Entwicklungen rund um den Bezahldienst PayPal und der US-amerikanischen Handelsplattform Coinbase. Auch das Notenbankevent in Jackson Hole könnte Einfluss auf die Kurse ausüben.

Bitcoin Kurs auf Wochenbasis (logarithmiert)

Quelle: Tradingview

PayPal weitet Krypto-Service in Großbritannien aus – Bitcoin steigt zwischenzeitlich über 50.000-Dollar-Marke

Der US-Bezahldienst PayPal hat zu Wochenanfang angekündigt, seinen Krypto-Service nun auch im Vereinigten Königreich ausweiten zu wollen. Demnach solle das Halten, Kaufen und Verkaufen von ausgewählten Kryptowährungen wie etwa Bitcoin oder Ether möglich sein. Die transatlantische Ausweitung ist die erste ihrer Art. Zuvor war besagter Dienst lediglich in den Vereinigten Staaten verfügbar.

An den Krypto-Börsen kam besagte Nachricht sonderbar gut an. Gut möglich, dass PayPal seinen Dienst schon bald auch hierzulande respektive flächendeckend auf dem europäischen Festland und darüber hinaus ausweiten könnte.

Coinbase will 500 Millionen Dollar in Bitcoin und Co investieren

In der zweiten Hälfte der vergangenen Woche hatte Coinbase-CEO Brian Armstrong via des Kurznachrichtendienstes Twitter mitgeteilt, dass man insgesamt 500 Millionen Dollar an Kryptowährungen kaufen und in seine Bilanz aufnehmen wolle. Gleichzeitig plane man in Zukunft automatisch 10 Prozent der ausgewiesenen Gewinne in Digitalanlagen zu stecken.

Auch wenn es sich insgesamt über eine überschaubare Summe handelt, bleibt das Signal an die Branche ausschlaggebend. Das Engagement der Kryptobörse könnte als Blaupause für weitere Unternehmen fungieren. Der E-Autobauer Tesla hatte bereits im Februar mitgeteilt, dass man ein Engagement in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar getätigt hatte.

Coinbase Aktie auf Tagesbasis

Quelle: Tradingview

Notenbankevent in Jackson Hole könnte auch Einfluss auf Kryptowährungen ausüben

Das mit Spannung erwarte Notenbankevent in Jackson Hole (Wyoming) könnte auch Einfluss auf die Kurse um Bitcoin, Ether und Co ausüben. Am Freitagnachmittag dürften Anleger die Rede des Fed-Chefs Jerome Powell nach Hinweisen auf die zukünftige Geldpolitik abklopfen. Das Signal einer restriktiveren Geldpolitik könnte den US-Dollar stärken und infolgedessen Kryptowährungen zumindest temporär den Wind aus den Segeln nehmen. Auch in Zeiten der Pandemie wurden Krypto-Anlagen verstärkt als vermeintliches Hedge- und Diversifikationsinstrument angesehen. Eine Zinswende dürfte Anleger an den Krypto-Märkten nicht kalt lassen.

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