Die nach Marktgröße wichtigsten Kryptowährungen Bitcoin und Ether befinden sich zur Wochenmitte leicht unter Druck. So büßt der Bitcoin Kurs rund 2,50 Prozent auf derzeit 37.800 Dollar ein, während letztgenannte Währung um 0,54 Prozent auf knapp unter 2.500 Dollar pro Einheit fällt.

Insgesamt befinden sich die Anleger derzeit im Faktencheck und scheinen die jüngsten Ereignisse rund um Elon Musk und die bereits dementierten Gerüchte um den Einstieg Amazons in die Branche einzuordnen.

Auch Regulierungssorgen aus den Vereinigten Staaten gesellen sich nun zur aktuellen Gemengelage dazu.

Bitcoin Kurs auf 4-Stunden-Basis (logarithmiert)

Quelle: Tradingview

Anleger im Faktencheck der jüngsten Ereignisse um Elon Musk und Amazon

Bitcoin, Ether und Co haben in der neuen Handelswoche zunächst ihrer jüngsten aufstrebenden Dynamik Tribut gezollt. Anleger quittieren die vergangenen Zugewinne aktuell mit leichten Gewinnmitnahmen. Am Samstag notierte der Bitcoin noch zwischenzeitlich bei über 42.600 Dollar du damit auf dem höchsten Stand seit sechs Wochen. Die zweitbedeutendste Währung Ether erreichte mit über 2.700 Dollar pro Einheit den höchsten Wert seit acht Wochen.

Vor exakt zwei Wochen sorgte abermals kein geringerer als Tesla-Chef Elon Musk für einen sprichwörtlichen Stimmungswechsel am Markt, indem er abermals betonte, dass der E-Autobauer Tesla „sehr wahrscheinlich“ in Zukunft wieder Bitcoin-Zahlungen akzeptieren werde. Auf einer Online-Konferenz gab er ebenfalls bekannt, dass er privat Bitcoin, Ether und Dogecoin besitze. Weitere Kursverluste wurden durch diese verbale Intervention Musks offensichtlich somit abgewendet.

Die in der vergangenen Woche bekanntgewordenen jedoch wieder bereits dementieren Spekulationen rund um den Einstieg Amazons in die Branche hatten die Karten sprichwörtlich neu gemischt. Der dadurch entstandene Short-Squeeze hat Leerverkäufer im wahrsten Sinne des Wortes auf dem falschen Fuß erwischt. Insgesamt wurden Wetten auf einen Kursverfall in Höhe von 970 Millionen Dollar aufgelöst, welche den Kurs im Gegenzug nach oben katapultierten.

Regulierungssorgen aus den USA verunsichern Anleger

Während Anleger die fundamentalen Entwicklungen rund um Elon Musk und Amazon derzeit einordnen, schweben Regulierungssorgen nicht aus dem Reich der Mitte, sondern aus den Vereinigten Staaten nun wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Anleger.

Der tendenziell kryptofreundlich gestimmte neue SEC-Vorsitzende Gary Gensler äußerte sich am Dienstag erstmals im größeren Ausmaß in der Öffentlichkeit über Bitcoin und Co. Laut Gensler sei der Anlegerschutz in puncto Kryptowährungen derzeit nicht gut genug. Gleichzeitig bezeichnete er den Zustand als „Wilden Westen“. “Wenn wir diese Probleme nicht angehen, befürchte ich, dass viele Menschen verletzt werden“, sagte Gensler.

Für die Anleger sind die scharfen Töne des SEC-Vorsitzenden möglicherweise nicht auf taube Ohren gestoßen. Im Frühjahr hatten sich die Anleger durch den Personalwechsel in der Führung der Securities Exchange Commission (SEC) in Sachen Zulassung eines Bitcoin-ETFs noch verstärkt Hoffnungen gemacht.

Marktteilnehmer sollten in Zukunft mit weiterem Regulierungsdruck aus den USA rechnen. Dass die Vereinigten Staaten dem Beispiel Chinas folgen und z.B. dem Mining-Geschäft den Stecker ziehen, scheint eher unwahrscheinlich. Die USA dürften unter der Federführung des Präsidenten Joe Biden eine straffe Regulierung anstoßen und weniger Verbote aussprechen.

Kurzfristig könnten die forcierten Regulierungssorgen jenseits des Atlantiks somit für weiteren Abgabedruck sorgen.

Ethereum: Anleger blicken auf „London-Upgrade“

Für Ether-Anleger bleibt das Londoner Upgrade oder auch „Ethereum Improvement Proposol 1559“ Gesprächsthema Nummer eins. Am Donnerstag soll besagtes Upgrade livegehen, wie auf der Webseite Ethereum.org zu entnehmen ist. Der Verbesserungsvorschlag sollt das Ethereum Netzwerk unter anderem schneller und effizienter machen sowie die Transaktionsgebühren durch eine Grundgebühr ersetzen. Gleichzeitig fungiert die Verbesserung als wichtige Vorstufe für das Großprojekt Ethereum 2.0, welche unter anderem den rechenintensiven Konsensmechanismus „Proof-of-Work“ durch das weniger energielastige Verfahren „Proof-of-Stake“ ersetzen soll.

Dem jüngsten Regulierungsdruck aus den USA kann sich auch Ether vorerst nicht entziehen. Mittelfristig könnte das geplante Upgrade jedoch für neue Aufwärtsambitionen sorgen.

Ethereum Kurs auf 4-Stunden-Basis (logarithmiert)

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