Wenige Stunden vor der finalen US-Notenbanksitzung im Jahr 2021 lassen sich Anleger wie erwartet nicht zu Engagements hinreißen. Ein Tweet von Tesla-Chef Elon Musk kann die Kauflaune zwar nicht nachhaltig entfachen, befeuert aber den Kurs des Memecoins „DOGE“. Für reichlich Gesprächsstoff hierzulande sorgt indes der Plan der Sparkassen, den Krypto-Handel zu starten.

Bitcoin Chart auf Tagesbasis

Quelle: Tradingview

Elon Musk sorgt für Kursfeuerwerk bei Dogecoin – nur ein Marketing-Schachzug?

Tesla-Chef Elon Musk hat am Dienstag via des Kurznachdienstes Twitter angekündigt, dass der E-Autobauer auf Testbasis Dogecoin für Merchandising-Produkte akzeptieren will. Vor diesem Hintergrund kletterte die als Spaß gestartete Kryptowährung zwischenzeitlich um über 40 Prozent und damit über die Marke von 20 Cent. Am Mittwoch notiert die „Hundewährung“ mit rund 18 Cent über sieben Prozent im Minus.

Übergeordnet könnten Anleger den jüngsten Tweet als Hinweis auf die baldige Wiedereinführung des BTCs als Zahlungsmittel in den Reihen des Elektro-Autobauers interpretieren.

Einen Tag nach Musks jüngster verbaler Intervention ist die Euphorie aber wieder einer nüchternen Betrachtungsweise gewichen. Die Anleger sehen in Musks Aussagen abermals einen Marketing-Schachzug und damit möglicherweise ein Strohfeuer.

Fed-Sitzung wirft Schatten voraus – Anleger fürchten Zinswende

Ihre Schatten voraus wirft indes die am heutigen Abend anstehende Notenbanksitzung der Federal Reserve (Fed). Die Anleger fürchten, dass der Währungshüter die berüchtigte Zinswende einläutet. Neben einer weiteren Forcierung des sogenannten „Taperings“ stehen abermals Zinserhöhungsspekulationen zur Debatte. Die Märkte fragen sich schon lange nicht mehr, ob es zu einem Zinsschritt kommt, sondern wie stark die Zinszügel in den kommenden zwei Jahren angezogen werden. Die US-Fed zeigt sich nach wie vor bemüht, die weiterhin hohe Inflation in den Griff zu bekommen. Als geeignetes Instrument schlagen die Notenbanker Zinserhöhungen vor, welche die Attraktivität von Bitcoin und Co schmälern könnten.

Sparkassen planen Handel mit Kryptowährungen

Die deutschen Sparkassen planen Medienberichten zufolge den Start des Krypto-Handels. Zu Beginn des Jahres 2022 müsse seitens der Gremien über den Plan allerdings noch abgestimmt werden. Mit insgesamt rund 50 Millionen Kunden gelten die Sparkassen als Marktführer unter den deutschen Finanzinstituten.

Kunden der Bank könnten direkt über ihr Girokonto Kryptowährungen in ihre Wallets legen, welche damit kein zusätzliches Konto eröffnen müssten, heißt es.

Auch wenn die Kurse um Bitcoin und Co auf besagte Nachricht nicht reagierten, zeigt die Entwicklung, dass Kryptowährungen auch hierzulande schon lange nicht mehr ignoriert werden können.

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