Die Kurse um Bitcoin und Ether sind zur Wochenmitte in den Konsolidierungsmodus verfallen. Mittlerweile entfernt sich die nach Marktkapitalisierung wichtigste Devise mit einem Status quo von 56.000 Dollar wieder von ihrem Rekordhoch bei rund 62.000 Dollar.

Der Ethereum Kurs fällt hingegen zurück unter die psychologische Marke von 2.000 Dollar. Über das lange Osterwochenende konnte bei Ether in Summe zweimal ein frisches Allzeithoch markiert werden, welches zuletzt bei rund 2.150 Dollar lag.

In Summe stieg der Gesamtmarkt, welcher laut des Branchendienstes CoinMarketCap mittlerweile über 8.000 verschiedene Kryptowährungen umfasst, erstmals über die Marke von zwei Billionen Dollar, wobei davon rund 50 Prozent auf die Kryptowährung Bitcoin fallen. Zum Vergleich: Das Edelmetall Gold besitzt eine Marktgröße von aktuell 11 Billionen Dollar.

Während die US-Investmentbank noch viel Kurspotenzial beim Bitcoin sieht, sorgen sich Anleger hingegen vermehrt um ein mögliches Bitcoin-Verbot.

Ethereum Kurs auf Wochenbasis (logarithmiert)

Quelle: Tradingview

Ethereum Kurs: Visa und PayPal beflügeln – Anleger fiebern Update entgegen

Begünstigt durch den Einstieg des Kreditkartenanbieters Visa, dem Zahlungsdienstleister PayPal und ein nahendes Update namens EIP 1559 welches für den kommenden Sommer geplant ist, haben Anleger wieder verstärkt zu Ether gegriffen.

Visa und PayPal dürften dabei endgültig den Optimismus zurück auf das Parkett geholt haben. Visa hatte zu Beginn vergangener Woche angekündigt, im Rahmen eines Pilotprojekts mit dem Einsatz von Kryptowährungen im allgemeinen Zahlungsverkehr zu starten und dabei auf die Ethereum-Blockchain setzen zu wollen. PayPal hingegen hat für US-Kunden offiziell die Möglichkeit der Bezahlung mit ausgewählten Kryptowährungen nun in die Praxis umgesetzt. Bereits im Ende Oktober vergangenen Jahres hatte man angekündigt, das Halten, Kaufen und Verkaufen ausgewählter Kryptowährungen über die eigene App möglich machen zu wollen. Zunächst soll dieser Dienst jedoch nur für US-Kundinnen und Kunden gelten und im Laufe des Jahres auf andere Kontinente ausgeweitet werden.

Inflationsfurcht bleibt ebenfalls Thematik am Krypto-Markt

Auf der anderen Seite ist es die Furcht vor einer Inflation, welche Anleger nach wie vor auf die Suche nach Anlagealternativen begeben lässt. Nachdem die USA bereits im März ein Konjunkturpaket in Höhe von 1,9 Billionen Dollar verabschiedet hatten, will Präsident Biden erneut ein billionenschweres Konjunkturprogramm auf die Beine stellen, welches inklusive Steuererleichterungen bis in die Spitze bis zu fünf Billionen Dollar umfassen könnte.

JP Morgan sieht Bitcoin-Kursziel von 130.000 Dollar

Wie du US-Investmentbank JP Morgan jüngst bekannt gab, halte man in den eigenen Reihen nun ein Kursziel von 130.000 Dollar beim Bitcoin für möglich. Als Grund gelten die zuletzt geringeren Kursausschläge. Vor diesem Hintergrund werde der Bitcoin für institutionelle Anleger interessante und gegenüber Gold eine zunehmende Konkurrenz.

US-amerikanischer Unternehmer Ray Dalio hält Bitcoin-Verbot für wahrscheinlich

Der US-amerikanische Unternehmer Ray Dalio hält ein Bitcoin-Verbot für wahrscheinlich. In einem Interview gegenüber Yahoo Finance sagte Dalio: „Jedes Land schätzt sein Monopol auf die Kontrolle von Angebot und Nachfrage. Sie wollen nicht, dass andere Gelder operieren oder konkurrieren, weil die Dinge außer Kontrolle geraten können. Ich denke also, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass Sie es unter bestimmten Umständen verboten werden, wie Gold verboten wurde. “

Dabei verweist Dalio auf einen Vergleich mit dem Gold-Verbot aus dem Jahr 1934. Damals wurden der private Besitz und Gebrauch von Gold als Geld verboten. Die Sorgen, dass Gold in Konkurrenz zu klassischen Fiatwährungen in Konkurrenz treten können, ließ die zuständigen Behörden hellhörig werden.

Bitcoin Chart auf Wochenbasis (logarithmiert)

Quelle: Tradingview

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