Auf ein Auf und Ab am Kryptowährungsmarkt müssen sich Anleger auch in der kommenden Zeit weiterhin gefasst machen. So hatte der Bitcoin in der letzten Woche kurzzeitig einen Ausflug bis auf über 40.000 Dollar gemacht, bis die jüngsten Sorgen um eine Regulierung wieder in den Vordergrund traten und den Kurs auf ein Fünf-Tages-Tief bei rund 33.400 Dollar schickten. Zur Wochenmitte hat sich der Kurs bei rund 37.000 Dollar pro Einheit zunächst wieder einpendeln können.

Nach wie vor dürften sich mittel- langfristig orientierte Anleger hinter der Seitenlinie bewegen und ihren jüngst eingeschlagenen Risk-Off-Modus auch nicht so schnell verlassen. Angesichts der schwelenden Sorgen rund um eine straffere Regulierung dies- und jenseits des Atlantiks bleibt die Gemengelage fragil. Anleger bevorzugen somit die Defensive.

Bitcoin Kurs auf Tagesbasis (logarithmiert)

Quelle: Tradingview

Bank of Japan wettert gegen Bitcoin und Co

„Der Großteil des Handels ist spekulativ und die Volatilität ist außergewöhnlich hoch“, sagte Bank of Japan Gouverneur Kuroda am vergangenen Donnerstag. Gleichzeitig stellte er vor diesem Hintergrund die Verwendung von Bitcoin als Anlageklasse im Vergleich zu traditionellen Assets infrage. “Es wird kaum als Verwendungsmittel benutzt”, sagte er weiter. Kurze Zeit später gerieten die Kurse um Bitcoin Co zwischenzeitlich deutlich unter Druck.

Derweilen testet die Bank of Japan in den eigenen Reihen einen eigenen „digitalen Yen“.

Regulierungssorgen rund um den Globus bleiben Zünglein an der Waage

Nachdem das Reich der Mitte vor rund zwei Wochen die Thematik rund um eine härtere Regulierung neu entfacht hatte, sehen sich offensichtlich nun auch weitere Staaten gezwungen, zumindest ähnliche Wege einzuschlagen. China hatte jüngst den heimischen Finanzinstituten den Handel mit Bitcoin und Co verboten. Wenige Tage später warnte man erneut vor den Gefahren des Handels und kündige härtere Maßnahmen gegen Krypto-Miner an. Erste Mining-Betriebe haben bereits ihr Geschäft aufgegeben bzw. angekündigt, dieses in das Ausland verlegen zu wollen.

Auch die USA unter der Federführung von Joe Biden haben bereits weitere Pläne für eine Regulierung vorgestellt. So ist mittlerweile eine automatische Meldung an die US-Steuerbehörden im Gespräch, welche bei Transaktionen ab einem Volumen von 10.000 Dollar gelten soll.

Bankenaufsicht OCC plädiert für regulatorischen Rahmen

Michael Hsu, der Chef der Bankenaufsicht OCC, hatte vor wenigen Tagen für einen „regulatorischen Rahmen“ plädiert. Seiner Meinung nach sei es von hoher Bedeutung, behördenübergreifend zu agieren. Neben der US-Notenbank Fed sollen auch Einlagensicherungsfonds daran beteiligt sein.

Dogecoin startet erneut durch

Für Schlagzeilen sorgt am Mittwoch erneut die als Spaß gestartete Kryptowährung Dogecoin. Binnen 24 Stunden verteuert sich die Währung um über 31 Prozent auf 0,427 Dollar pro Einheit. Hintergrund ist hier die Ankündigung des Starts der Währung auf der professionellen Handelsplattform Coinbase.

Nicht zuletzt Tesla-Chef Elon Musk sorgte bereits immer wieder für Rückenwind bei der nach Marktgröße fünfwichtigsten Kryptowährung, indem er seine Unterstützung signalisierte.

Dogecoin auf Tagesbasis (logarithmiert)

Quelle: Tradingview

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