Für die nach Marktgröße wichtigste Kryptowährung ging es zuletzt zwischenzeitlich wieder über die psychologische Marke von 40.000 Dollar. Als Auslöser fungierte abermals Tesla-Chef Elon Musk, welcher am Sonntag Anleger in Kauflaune versetzte. Auch für Währungen aus den zweiten und dritten Reihen wie etwa Ether ging es leicht aufwärts.

Für Schlagzeilen sorgte zuletzt auch das Durchwinken des Bitcoin-Gesetzes in El Salvador, welches tendenziell eine positive Stimmung verbreitete. Insgesamt bleibt die Gemengelage aber weiterhin fragil. Ein Befreiungsschlag lässt nach wie vor auf sich warten.

Bitcoin auf Tagesbasis (logarithmiert)

Quelle: Tradingview

Tesla könnte schon bald wieder Bitcoin-Zahlungen akzeptieren

Die Kryptowährung Bitcoin notiert zur Wochenmitte mit 39.261 Dollar wieder unter der mentalen Marke von 40.000 Dollar. Binnen 24 Stunden büßt die für den Gesamtmarkt als Leitdevise angesehene Währung rund zwei Prozent ein. Per Wochenfrist verteuert sich der Kurs um ganze 14 Prozent. Hintergrund der jüngsten Kletterpartie ist Elon Musk, welcher am späten Sonntagabend mit einem Tweet Anleger hellhörig werden ließ. Denn unter bestimmten Voraussetzungen will der E-Autobauer die Kryptowährung Bitcoin schon bald wieder als Zahlungsmittel akzeptieren. Dafür müsse laut Musk ein Teil von rund 50 Prozent durch erneuerbare Energien bei der Herstellung des Minings verwendet werden. Gleichzeitig solle der Trend in puncto „grüner Energien“ in der Branche positiv bleiben.

Debatten um Stromverbrauch dürften in Zukunft weiter zunehmen

Erst im Februar hatte Tesla sein Engagement in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar publik gemacht und gleichzeitig angekündigt, dass man BTC-Zahlungen im eigenen Hause akzeptieren wolle. Vor wenigen Wochen verkündete man jedoch den Strategieschwenk, dass man derartige Zahlungen aufgrund von Umweltbedenken nicht mehr zulassen wolle. Gleichzeitig betonte man jedoch, dass man Kryptowährungen per se nicht abschreiben möchte, sondern auf der Suche nach weiteren „grüneren“ Währungen sei.

Einordnung: Bis 2024 übersteigt der Stromverbrauch auf das Jahr gesehen für das sogenannte Mining der Kryptowährung Bitcoin in China den von Staaten wie Italien oder Tschechien. Siebzig Prozent des weltweiten Minings finden in der Volksrepublik statt, wo der Strom besonders günstig ist und in der Regel aus fossilen Brennstoffen produziert wird.

Weiteres Aufwärtspotential erst ab 45.000 Dollar

Offensichtlich ist die jüngste Ankündigung Elon Musks Wasser auf die Mühlen der Anleger. Ob dadurch das stark lädierte Vertrauen in die Anlegerschaft aber wieder zurückgewonnen werden kann, bleibt gänzlich abzuwarten. Musk hatte in der Vergangenheit öfter via seiner Nachrichten in der Krypto-Community vielerorts für Irritationen gesorgt. Bis heute wird ihm ein sprichwörtliches „Katz- und Mausspiel“ vorgeworfen. Nichtdestotrotz könnte der Markt zumindest kurzfristig wieder optimistischer gestimmt sein.

Zuletzt hatten sich derartige Ausbruchversuche auf der Oberseite als technische Gegenbewegungen und damit als ein Strohfeuer entpuppt. Erst im Falle einer nachhaltigen Eroberung der Marke im Umfang von 45.000 Dollar sehe ich weitere Chancen auf der Oberseite.

Regulierungssorgen bleiben bestehen – Bitcoin-Gesetz in El Salvador bleibt von durchwachsener Bedeutung

Zudem bleiben aus fundamentaler Sicht die Regulierungsbestrebungen durch das Reich der Mitte nebst den USA hervorzuheben. Auch Tesla-Chef Elon Musk bleibt durch seine Unberechenbarkeit, welche er an den Tag legt, gefürchtet.

Das jüngste Durchwinken des Bitcoin-Gesetzes im zentralamerikanischen El Salvador wurde zwar grundsätzlich positiv aufgenommen, hat aber wie erwartet keine größeren Auswirkungen auf den Kurs. Möglicherweise könnten in Zukunft jedoch weitere wirtschaftlich schwächere Nationen ähnliche Wege gehen.

Vor dem Hintergrund, dass Kryptowährungen kein Bankkonto erfordern, bieten diese ärmeren Nationen besseren Zugang zu ihren Finanzen. Lediglich eine digitale Geldbörse, ein sogenanntes Wallet ist dabei erforderlich.

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