Der Bitcoin fällt am Mittwoch wieder unter die psychologische Marke von 50.000 Dollar. Anleger bekommen angesichts wachsender Bedenken rund um eine forcierte Regulierung von Bitcoin und Co kalte Füße. Am heutigen Mittwoch sagen CEOs wichtiger Unternehmen aus der Krypto-Branche vor dem “House Financial Services Committee” aus. Die Investoren fürchten, dass die bereits angelegten Daumenschrauben noch enger geschnallt werden.

Dazu gesellen sich ohnehin schwelende Sorgen rund um “Omikron”. Die makroökonomischen Unsicherheitsfaktoren befinden sich noch lange nicht aus den Augen und damit aus dem Sinn von Börsianern. 

Bitcoin Chart auf Tagesbasis

Quelle: Tradingview

Anleger fürchten schärfere Regulierung – wichtiges Event am heutigen Mittwoch

Die Stimmung am Kryptowährungsmarkt ist und bleibt angeschlagen. Die Chefs von bedeutenden Kryptowährungsunternehmen sind heute eingeladen, vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des US-Repräsentantenhauses auszusagen. Debattiert werden soll vor allem über eine härtere Regulierung von Bitcoin und Co. Derartige Spekulationen könnten der Branche kurzfristig Wind aus den Segeln nehmen, da eine härtere Gangart womöglich nicht gern gesehen werden dürfte. Langfristig bleibt eine Regulierung allerdings unabdingbar, damit die Branche aus ihren Kinderschuhen wachsen und in ferner Zukunft als seriöse Anlageklasse fungieren kann.

Sorgen um „Omikron“ bleiben weiterhin präsent – makroökonomische Unsicherheitsfaktoren reißen nicht ab

Die südafrikanische Coronavirus-Variante „Omikron“ bleibt ein schwelender Unsicherheitsfaktor für die Märkte. Auch wenn jüngsten Berichten zufolge mit „milderen Symptomen“ im Falle einer Krankheit zu rechnen ist, bleibt die Unsicherheit laut Fachmännern angesichts fehlender historischer Daten über den tatsächlichen Risikograd weiterhin vorhanden. Am jüngsten „Black Friday“ hatten Anleger den Worst-Case vor Augen, dass die neue Mutation zu neuen Lockdowns führt und damit große wirtschaftliche Schäden anrichtet.

Furcht um Kollaps des Immobilienkonzerns „China Evergrande“ forciert Unsicherheit

Auch die Sorgen rund um den finanziell gebeutelten Immobilienriesen China Evergrande beschäftigen Anleger bis heute. Insidern zufolge soll Evergrande eine Zinszahlung für ausländische Anleihen auch nach Fristverlängerung nicht geleistet haben. Insgesamt steht der Konzern mit über 300 Milliarden Dollar in der Kreide. Die Furcht vor weiteren Schockwellen für die gesamte Immobilienbranche und damit auch für die internationalen Finanzmärkte reißt indes nicht ab. Da Kryptowährungen als hochriskante Anlageklasse fungieren, nehmen in der Regel Anleger im Falle in von Unsicherheit geprägten Marktphasen Reißaus.

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