Die Kryptowährung Bitcoin notiert zur Wochenmitte wieder über der Marke von 34.000 Dollar. Am Vortag war die nach Marktgröße wichtigste und gleichzeitig bekannteste Digitalwährung noch zwischenzeitlich deutlich unter die Marke von 29.000 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit fünf Monaten gefallen. Auch Devisen aus den hinteren Reihen wie etwa Ether konnten sich dem Abwärtsdruck nicht entziehen.

Als Auslöser fungierte abermals das Reich der Mitte, welches eine harte Gangart gegen heimische Mining-Betriebe nebst Finanzdienstleister an den Tag legte. Mittlerweile befinden sich aber wieder vermehrt Schnäppchenjäger auf der Pirsch. Gelingt eine Trendwende?

Bitcoin Kurs auf Wochenbasis (logarithmiert)

Quelle: Tradingview

China zieht Mining-Geschäft endgültig den Stecker

Die chinesischen Behörden sind in der vergangenen Woche verstärkt gegen Mining-Betreiber im Reich der Mitte vorgegangen. So häuften sich die Meldungen, dass in der südwestlichen Provinz Sichuan Miner zum Aufgeben gezwungen worden sind. Zuvor wurde in der Inneren Mongolei und Xinjiang gegen Geschäftsleute mobil gemacht.

Bereits vor wenigen Wochen hatte man harte Maßnahmen angekündigt. Dabei ist der Regierung dem strom- und rechenintensiven Mining-Prozess der Kryptowährungen ein Dorn im Auge. China gilt als die Hochburg schlechthin in der Herstellung von Kryptowährungen. Die Volksrepublik hat zudem Zahlungen im Land jüngst für illegal erklärt. Dabei sorge man sich vor allem um das Finanzsystem respektive soziale Stabilität, heißt es. Möglicherweise werden vor allem Eigeneinteressen verfolgt. China bastelt laut eigenen Angaben an einer eigenen digitalen Staatswährung.

Auch die People’s Bank of China (PBoC) dürfte zu Wochenbeginn die Unsicherheit forciert haben. Die PBoC schränkte für Geldhäuser und Zahlungsdienstleistern die Abwicklung von Kryptowährungen nebst Kontoeröffnungen für Digitalanlagen ein.

Bitcoin und Co wird zwischenzeitlich Luft zum Atmen genommen

Das Schließen von Mining-Farmen im großen Stil im Reich der Mitte hat die Kurse um Bitcoin, Ether und Co. zuletzt wie erwartet stark belastet. Ein Großteil der Miner dürfte nun sukzessive ins Ausland abwandern. Dabei gelten besonders die Vereinigten Staaten als beliebter Ort, wo der Strom in manchen Regionen als besonders günstig gilt. Zudem sei der politische Druck wie in China längst nicht so groß. Vor diesem Hintergrund könnten sich die USA in Zukunft als der Platzhirsch im Mining herauskristallisieren.

Kurzfristig könnte den Kursen jedoch weiterhin die Luft zum Atmen genommen werden. Mittelfristig bleiben m.E. jedoch Erholungstendenzen zu erwarten, sollte sich die Gemengelage rund um Bitcoin und Co wieder beruhigen.

MicroStrategy sammelt 500 Millionen Dollar für Bitcoin-Investment ein

Der Softwarehersteller MicroStrategy macht in Sachen Kryptowährungen weiter ernst. So gab das Unternehmen jüngst bekannt, dass man die Bitcoin-Bestände weiter erhöht habe, indem man Unternehmensanleihen (Wandelanleihen) in Höhe von 500 Millionen Dollar ausgab. “MicroStrategy beabsichtigt, den Nettoerlös aus dem Verkauf der Anleihen für den Erwerb weiterer Bitcoins zu verwenden“, hieß es.

Zuvor besaß man eigenen Angaben zufolge 92.079 Einheiten im Wert von rund 3 Milliarden Dollar. Nun dürfte das Unternehmen über 100.000 BTCs besitzen.

Das Investment in die Kryptowährung wird jedoch auch kritisch gesehen, zumal digitale Assets hohen Wertschwankungen unterliegen. Nach Mitteilung konnten die Aktien zuletzt über 15 Prozent zulegen, büßten im Kurssog des jüngsten Bitcoin-Preisverfalls aber wiederum an Wert ein. Am Mittwoch notieren die Papiere bei 480,20 Euro oder 572,00 Dollar und damit rund 3,30 Prozent im Plus.

MicroStragey Incorporated Aktie auf Wochenbasis

Quelle: Tradingview

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