Die Kryptowährung Bitcoin hat zur Wochenmitte weiter an Wert verloren und notiert mittlerweile deutlich unter der Marke von 55.000 Dollar, nachdem sie am Wochenende noch auf ein Rekordhoch bei rund 62.000 Dollar gestiegen war. Vor dem Hintergrund beachtlicher Kursniveaus bleiben klassische Gewinnmitnahmen zunächst nicht weiter verwunderlich. Auch ein geplantes Kryptoverbot in Indien könnte die Anleger weiter verschrecken. Hingegen sorgen Spekulationen um einen möglichen Bitcoin-ETF in den USA für Gesprächsstoff.

An der Front kryptospezifischer Aktien gibt es ebenfalls Neuigkeiten. Die US-amerikanische Krypto-Handelsplattform Coinbase könnte in diesem Jahr einen Rekord-IPO im Umfang von über 100 Milliarden Dollar hinlegen.

Bitcoin nach Rekordhoch weiter im Konsolidierungsmodus

Die größte und bekannteste Kryptowährung befindet sich zur Wochenmitte und damit unmittelbar vor der Fed-Zinssatzscheidung unter Druck. Die Anleger dürften angesichts der beachtlichen Preisniveaus weitere Gewinne einstecken. Nicht zuletzt eine ohnehin stark überkaufte Marktlage begründet weitere Konsolidierungstendenzen.

Die US-Notenbank Fed dürfte am heutigen Abend hingegen für keine größeren Überraschungen sorgen. Die Marktteilnehmer dürften eher ihre Ohren spitzen und gespannt sein, was Fed-Chef Jerome Powell von sich geben wird. Ein Status quo des geldpolitischen Schlüsselsatzes in einem Zielkorridor von null bis 0,25 Prozent wird weiterhin erwartet. Die monatlichen Wertpapierkäufe im Umfang von 120 Milliarden Dollar sollten ebenfalls unverändert bleiben.

Erst in der vergangenen Woche wurde durch die neue US-Regierung unter Federführung von Joe Biden das billionenschwere US-Konjunkturprogramm verabschiedet, um der durch das Coronavirus gebeutelten Konjunktur nachhaltig unter die Arme greifen zu können. Vor dem Hintergrund, dass weitere Liquiditätsschwemmen womöglich nur eine Frage der Zeit sind, könnten Kryptowährungen tendenziell ein gefragtes Asset bleiben. Anleger suchen seit rund einem Jahr respektive dem Beginn der Coronavirus-Pandemie dies- und jenseits des großen Teichs in Bitcoin und Co. eine Hedge- und Diversifikationsfunktion.

Indien will Krypto-Verbot

Ein mögliches Krypto-Verbot in Indien könnte aktuell auf das Gemüt der Anleger drücken. Laut der Nachrichtenagentur Reuters könnte die indische Regierung ein Gesetz durchbringen, welches neben dem Handel und Besitzen von Bitcoin und Co. auch das Mining-Geschäft gänzlich verbieten will. Händler und Unternehmer könnten im Falle eines Verstoßes sogar mit Gefängnisstrafen bestraft werden, heißt es. Unter der Federführung von Narendra Modi, welcher die Mehrheit im Parlament besitzt, gilt das Durchwinken des Gesetzes als so gut wie sicher.

Weitere Volkswirtschaften könnten im ähnlichen Stil dem Beispiel Indiens folgen, was ein harter Schlag für Bitcoin und Co gleichkommen würde. Das Potenzial für Kurskapriolen besteht zweifelsohne. 

Dennoch könnten Anleger den jüngsten technischen Rücksetzer schon bald wieder als willkommene Einstiegsgelegenheit in den Markt nutzen. Als Taktgeber fungiert nach wie vor die historische Notenbanker-Schützenhilfe dies- und jenseits des Atlantiks.

Kryptobörse Coinbase könnte für Rekord-IPO sorgen

Die US-amerikanische Krypto-Tauschplattform Coinbase könnte im Jahr 2021 für einen Rekord-IPO sorgen. Schätzungen zu Folge solle das Unternehmen auf über 100 Milliarden Dollar bewertet werden. Neben 500 Mitarbeitern weist Coinbase insgesamt 43 Millionen Kunden in seiner Datenbank auf.

Gut möglich, dass kryptoaffine Anleger an der Wertentwicklung des Bitcoinkurses in Form über klassischen Anteilsscheinen partizipieren möchten, wie etwa Coinbase. Auch wenn ein genauer Zeitpunkt noch nicht feststeht, dürfte die Euphorie um den IPO immer größer werden. Neben kryptospezifischen Produkten wie etwa Blockchain-Aktien wie die von Hive oder Riot Blockchain sorgen auch immer mehr börsengehandelte Fonds für Aufsehen. Der kanadische Bitcoin-ETF hatte zuletzt die ETF-Branche aufgewühlt. Nun lechzen Anleger nach einem Pendant auf amerikanischen Grund und Boden. Neuen Optimismus schürt der neue Chairman der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde SEC, welcher als aufgeschlossen gegenüber eines Bitcoin-ETFs gilt.

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