Die Euphorie über die jüngste Zulassung des ersten Bitcoin-Futures-ETFs in den USA ist eine Woche später einer nüchternen Betrachtungsweise gewichen. Der Bitcoin hatte vor einer Woche ein neues Allzeithoch bei über 67.000 Dollar erreicht. Aktuell kämpft der Kurs um den Erhalt der 60.000er-Marke.

Hingegen stürzen sich Anleger auf die Meme-Währung Shiba Inu, welche von Rekord zu Rekord eilt.

Bitcoin-Anleger machen Kasse – Euphorie über Bitcoin-Futures-ETF schwindet

Der Bitcoin ist am Mittwoch unter die psychologische Marke in Höhe von 60.000 Dollar und bei 58.100 Dollar auf den tiefsten Stand seit über zwei Wochen gefallen. Die Euphorie über die jüngste Zulassung des ersten Bitcoin-Futures-ETFs au US-amerikanischen Grund und Boden schwindet.

Die aktuelle Marktlage kann weiterhin getrost als überkauft bezeichnet werden. Die Luft wird zusehends dünner.

Der ganze große Appetit auf Bitcoin und Co ist kurzfristig gestillt. Die Anleger warten auf neue Impulse, unter anderem auf die Zulassung eines Bitcoin-ETFs auf Basis von Kassakursen. Mittlerweile sickert die bedrückende Erkenntnis durch, dass ein Futures-ETF nicht der Fonds ist, auf den die Branche möglicherweise gewartet hat. Entscheidend bleibt aber das Signal an die Branche, welches die Hoffnung auf eine baldige Zulassung weiterer börsengehandelter Produkte nährt. Angesichts ambitionierter Kurshöhen bleiben Gewinnmitnahmen im größeren Stil nicht weiter verwunderlich.

Bitcoin Chart auf Tagesbasis

Quelle: Tradingview

Anleger stürzen sich auf SHIBA INU – Elon Musk hält aber keine SHIB

Die nach Marktgröße mittlerweile elfwichtigste Kryptowährung SHIB ist vorerst nicht zu stoppen. Binnen 24 Stunden verteuert sich die Meme-Währung um weitere 36 Prozent. Eine Petition mit über 326.000 Unterschriften fordert den Broker Robinhood nun auf, die Währung zum Handeln bereitzustellen. Ziel ist es den Branchenprimus der Hundewährungen Dogecoin zu überholen. 

Als Haupt-Kurstreiber fungiert nicht zuletzt Tesla-Chef Elon Musk, welcher durch seine berüchtigten Tweets die Hundewährung immer wieder signifikant beeinflusst. Musk selbst besitzt die japanische Hunderasse Shiba Inu.

Am vergangenen Sonntag sagte Musk auf dem Kurznachrichtendienst-Kanal Twitter, dass er jedoch kein Investment in die Kryptowährung SHIB selbst besitze. Vor diesem Hintergrund sackte die Währung kurzfristig um 10 Prozent ab, nachdem der Kurs binnen weniger Stunden um 50 Prozent angestiegen war. Einen Abbruch tut dies der Rally offensichtlich nicht.
Zuletzt wurden für die Kursrally immer wieder sogenannte “Wale” angeführt, welche große Mengen des Coins gekauft und den Kurs somit signifikant beeinflusst hatten. Auch die US-Kryptobörse Coinbase offeriert seit jüngster Zeit den Handel mit SHIB, was die Akzeptanz erhöht.

Shiba Inu auf Tagesbasis

Quelle: Tradingview

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