Krypto-Anleger müssen auch zur Wochenmitte weiterhin starke Nerven bewahren. Der Bitcoin, die als Leitdevise angesehene Währung, rutschte am Mittwoch erstmals seit Februar wieder deutlich unter die psychologische Marke von 40.000 Dollar. Der Ethereum Kurs notiert unter der 3.000-Dollar-Marke. Noch in der vergangenen Woche erreichte die nach Marktgröße zweitwichtigste Währung ein Allzeithoch bei rund 4.400 Dollar pro Einheit.

Im unruhigen Kielwasser geraten auch sogenannte Altcoins, Währungen aus den zweiten und dritten Reihen verstärkt unter Druck. Als Ursache für den jüngsten Kursrutsch gilt das chinesische Krypto-Verbot für Finanzinstitute und Zahlungsunternehmen. Ihnen ist es nicht mehr erlaubt, die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Kryptowährungstransaktionen auszuüben. Gleichzeitig habe man Investoren vor den Gefahren spekulativen Handelns gewarnt.

Die Anleger scheinen auf Negativschlagzeilen aktuell äußerst empfindlich zu reagieren. Für Investoren, welche in Bitcoin und Co einen Zufluchtsort gegen eine Inflation sehen, kommt das aktuelle Marktumfeld eher einer Spielwiese als ein “digitales Gold” gleich. Die vergleichsweise hohe Volatilität könnte Anleger dazu bewegen, zurück zu klassischen Anlagen wie etwa dem Edelmetall Gold zu wechseln. Vor allem institutionelle Adressen könnten Krypto-Anlagen vorerst den Rücken kehren. Zudem fürchten Börsianer Tesla-Chef Elon Musk. Die durch Musk geschürte Unsicherheit bleibt nach wie vor erdrückend, auch wenn der Unternehmer zuletzt versucht hatte die Gemüter zu beruhigen. Das was Elon Musk kommuniziert und was die Anleger glauben, sind offensichtlich zwei verschiedene Paar Schuhe. 

Die Verlustserie könnte sich somit in den kommenden Stunden und Tagen weiter beschleunigen.

Bitcoin: China verbietet Finanz- und Zahlungsinstitutionen das Kryptowährungsgeschäft

China, das Reich der Mitte hat am Dienstag heimischen Finanzinstituten und Zahlungsunternehmen die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Kryptowährungstransaktionen untersagt und gleichzeitig Investoren vor spekulativem Kryptohandel gewarnt. Dies bedeutet, dass derartige Institute nebst Banken und Online-Zahlungskanälen ihren Kunden keine Dienste mehr anbieten dürfen, welche Kryptowährungen betreffen.

Für die Anleger kommt dies einem weiteren Schock in einer Kette nicht enden wollender Hiobsbotschaften gleich. Die Haltung der Chinesen beweist gleichzeitig, dass man offensichtlich kein Freund von Bitcoin und Co ist. Die jüngste Aufwärtsdynamik in der Bankenwelt in Bezug auf Kryptowährungen wird vor diesem Hintergrund klar ausgebremst. Zuletzt hatten vor allem US-Banken angekündigt, sich verstärkt mit Bitcoin und Co auseinandersetzen zu wollen.

Bitcoin Chart auf Wochenbasis (logarithmiert) 

Quelle: Tradingview

Tesla-Chef Elon Musk irritiert Anleger

Für größere Irritationen hat Tesla-Chef Elon Musk am vergangenen Wochenende gesorgt, nachdem Spekulationen aufkamen, dass der E-Autobauer Tesla seine Bitcoin-Bestände verkauft haben könnte. Tesla besitzt ein Bitcoin-Engagement in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar. Zu Wochenbeginn hatte Musk die Gemüter zwischenzeitlich beruhigt, indem er schrieb, dass Tesla keine Bitcoin-Bestände verkauft habe. Für Anleger überwiegt weiterhin ein fader Beigeschmack. Denn ein Strategieschwenk in puncto Kryptowährungen im Hause Tesla wäre für Investoren ein harter Schlag aufs Kontor.

Erst in der vergangenen Woche hatte Musk via des Kurznachrichtendienstes Twitter den Stopp von Bitcoin-Zahlungen verkündet, was auf vielerorts großes Unverständnis stieß, da der E-Autobauers erst im Frühjahr das Vorhaben umgesetzt hatte. Hintergrund sind hier Umweltbedenken respektive der hohe Stromverbrauch, welcher unter anderem beim Bitcoin-Mining entsteht.

Ethereum Kurs Chart auf Wochenbasis (logarithmiert)

Quelle: Tradingview

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