Die Stimmung bei Bitcoin, Ether und Co bleibt weiterhin angeknackst. So rutschte die nach Marktkapitalisierung größte Währung am Dienstag auf rund 31.000 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit zwei Wochen. Im Abwärtssog des Bitcoin Kurses litten auch verstärkt Währungen aus den zweiten und dritten Reihen wie etwa Ether.
Für Unruhe sorgte zuletzt ein Schlag gegen Cyberkriminelle. Auch die geschürten Regulierungssorgen aus der Volksrepublik und den USA bleiben eines der zentralen Themen. Hingegen winkt das zentral-amerikanische Land El Salvador ein Bitcoin-Gesetz durch.

US-Ermittlern gelingt Schlag gegen Cyberkriminelle

US-Ermittlern ist es gelungen, einen Großteil der Lösegelder zurück zu ergattern, welche im Zusammenhang mit dem Hackerangriff auf die größte US-Pipline in den USA vor wenige Wochen stehen. Der staatliche Eingriff in den Raum von Bitcoin und Co hatte die ohnehin schwelende Unsicherheit weiter forciert. Die als Teil der Reaktion gegründete Task-Force auf die Zunahme von Cyber-Angriffen hatte das Passwort respektive den Private Key für die Bitcoin-Wallets der Hacker ermitteln können. Insgesamt konnten somit Bitcoins im Wert von 2,3 Millionen Dollar beschlagnahmt werden, welche an DarkSide, die Cyberkriminellen gezahlt wurden.
Die Kryptowährung Bitcoin wird oft als Währung für Hacker ausgewählt, um Lösegeldzahlungen zu fordern. Zuletzt stand diesen immer wieder im Zusammenhang mit „Ransomware“.

El Salvador winkt Bitcoin-Gesetz durch – ein historischer Schritt

Die Regierung im zentral-amerikanischen Land El Savador hat einen Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht, welcher vorsieht, die Kryptowährung Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Bereits am Samstag hatte Präsident Nayib Bukele via Videonachricht dieses Vorhaben auf der Bitcoin-2021-Konferenz im US-amerikanischen Miami angekündigt.
Dies ist ein historischer Schritt in der Geschichte von Bitcoin und Co und stellt einen Feldversuch dar, sich von dem US-Dollar sukzessive abzukoppeln. Auf der einen Seite gilt dieser Schritt m.E. als mutig und innovativ, auf der anderen Seite möglicherweise zu naiv. Vielmehr als ein Rühren der Werbetrommel für das in der Krypto-Branche tendenziell unbedeutende Land stellt dieser Versuch bislang nicht dar. Es erhärtet sich zunehmend der Eindruck, dass der Bitcoin als ein Allheilmittel für sämtliche wirtschaftliche Sorgen und Risiken angesehen wird. Ohnehin fungiert der Bitcoin nicht zuletzt angesichts seiner hohen Wertschwankungen nur bedingt als Zahlungsmittel. Auch die technischen Voraussetzungen müssen dafür erst geschaffen werden. Schwer vorstellbar, dass die Einführung des Bitcoins als gesetzliches Zahlungsmittel in den kommenden Jahren in Mode kommen wird.

Bitcoin auf Tagesbasis (logarithmiert)

Quelle: Tradingview

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