Die gleichzeitig größte und wichtigste Digitalwährung notiert zur Wochenmitte zwischenzeitlich unter der Marke von 32.000 Dollar und damit auf dem tiefsten Stand seit 17 Tagen. Auch Ether büßt im negativen Kielwasser des Bitcoin Kurses ebenfalls an Wert ein und notiert damit wieder unter der psychologischen Schwelle von 2.000 Dollar. Damit entkoppeln sich Bitcoin, Ether und Co weiterhin von den Aktienmärkten, welche zuletzt wieder in den Rekordmodus geschaltet haben.

Für Aufmerksamkeit sorgt am heutigen Mittwoch der Entscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) über die Einführung eines digitalen Euros.

Sommerflaute an den Kryptowährungsmärkten – Pattsituation zwischen Bullen und Bären

Die aktuelle Sommerflaute an den Kryptowährungsmärkten ist möglicherweise lediglich die Ruhe vor einem neuen Sturm. Auch wenn aktuell eine Pattsituation zwischen Bullen und Bären herrscht, bleibt der übergeordnete Abwärtstrend in Takt. Die schwelenden Thematiken rund um eine Regulierung sowie Umweltdebatten bleiben die zentralen Schwerpunkte am Markt.

Sollte der Bitcoin deutlich unter die Marken von 30.000- und 28.000 Dollar fallen, dürfte weiteres Abwärtspotential entfaltet werden. Das vergleichsweise geringe Handelsvolumen am Markt bietet zudem einen Nährboden für weitere Kursverluste. Sollten größere Verkaufspositionen auf den Markt geworfen werden, könnte dies schnell zu größeren Kursverwerfungen führen. Pessimisten behalten grundsätzlich nach wie vor die Oberhand. Der jüngste Abwärtsstrudel könnte wieder an Fahrt aufnehmen.

Bitcoin auf Tagesbasis (logarithmiert)

Quelle: Tradingview

Europäische Zentralbank entscheidet heute über digitalen Euro

Die Europäische Zentralbank (EZB) entscheidet am heutigen Mittwoch über den Startschuss eines Pilotprojekts einer eigenen Digitalwährung. Führende CDU-Politiker hatten sich im Vorfeld für eine Einführung ausgesprochen. Gut möglich, dass es zu einer abgespeckten Version eines digitalen Euros kommen wird, welche jedoch nicht auf die Blockchain-Technologie setzen dürfte.

„Digitaler Euro“ ist keine Konkurrenz zu bestehenden Kryptowährungen

Hervorzuheben bleibt, dass ein möglicher digitaler Euro auch nicht als Konkurrenz zu Bitcoin und Co angesehen werden sollte. Vielmehr darf dieser mit Facebooks Währungsprojekt „Diem“ und dem digitalen „Yuan“ aus dem Reich der Mitte verglichen werden. Die Europäische Union will mit dem voraussichtlichen Start im Wettrennen um eine eigene digitale Staatswährung zudem nicht den Anschluss verlieren.

Debatten um digitale Staatswährungen könnten Bitcoin und Co Rückenwind geben

Auch wenn digitale Staatswährungen wie etwa ein E-Euro nicht als Konkurrenz zu Bitcoin und Co angesehen werden sollten, könnte derartige Debatten möglicherweise ungewollt die Aufmerksamkeit auf bereits bestehende digitale Assets lenken. Der Bitcoin weist zu einem potentiellen digitalen Euro zudem einen deflationären Charakter auf, da die Angebotsmenge auf 21 Millionen Stück gedeckelt ist. Zudem ist die Kryptowährung dezentraler Natur, während ein digitaler Euro von einer zentralen Instanz herausgegeben wird.

Wie groß der Einfluss durch die Einführung des Pilotprojekts für Bitcoin und Co sein wird, bleibt jedoch gänzlich abzuwarten. Größere Aufwärtsambitionen werden nach wie vor durch schwelende Risikofaktoren wie etwa die einer Regulierung ausgebremst.

Krypto-Investitionen für Spezialfonds erlaubt

Deutschen institutionellen Spezialfonds ist es seit Beginn des Monats erlaubt, 20 Prozent in Kryptowährungen zu investieren.

Insgesamt gibt es derzeit rund 4.000 inländische Fonds dieser Art, die derzeit rund 1,87 Millionen Euro binden könnten. In der Theorie könnte dies einen Mittelzufluss von bis zu 350 Milliarden Euro für den Kryptomarkt bedeuten.

Diese Entwicklung zeigt, dass der deutsche Standort in puncto Kryptowährungen offensichtlich nun freundlicher gestimmt ist als zuvor. Auch wenn die Behörden Krypto-Unternehmen noch nicht mit offenen Armen begrüßen, könnte dies der Anstoß für einen in Zukunft attraktiven deutschen Krypto-Standort werden.

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