Ein Bitcoin ist erstmals 50.000 Dollar wert. Am Dienstag stieg die größte und gleichzeitig bekannteste Digitalwährung über die psychologische Marke von 50.000 Dollar. Damit setzt sich die Rekordjagd weiter fort. Alleine in diesem Jahr hat die Leitwährung damit um über 68 Prozent zulegen können. Seit Anfang November 2020 beläuft sich das Plus auf über 340 Hundertstel. Nicht zuletzt der Einstieg des E-Autobauers Tesla in den Bitcoin erweist sich als der erhoffte Katalysator und dient als Dosenöffner für die Akzeptanz von Unternehmen und Institutionen.

Euphorie über Tesla-Einstieg schwingt bis heute mit

Vor einer Woche war die Krypto-Investition des Elektroautoherstellers bekanntgeworden. Laut eigenen Angaben gegenüber der US-amerikanischen SEC hat Tesla insgesamt 1,5 Milliarden Dollar in die Kryptowährung Bitcoin gesteckt. Gleichzeitig wolle man die Digitalwährung als Zahlungsmittel in den eigenen Reihen etablieren, hieß es. Unternehmen, die schon länger mit ähnlichen Gedankenspielen liebäugeln und ihre Pläne bereits in den eigenen Schubladen liegen hatten, dürfte diese nun nach und nach herauskramen. Die positive Einstellung großer Unternehmen gegenüber Bitcoin und Unternehmen hat Investoren weiter angezogen.

Weichen für Mainstreamakzeptanz bei Bitcoin und Co werden weiter gestellt

Auch dass der Zahlungsdienstleister Mastercard sein Zahlungsnetzwerk noch in diesem Jahr öffnen möchte, dürfte die Kauflaune weiter befeuern. Die Weichen für eine Zukunft mit Bitcoin und Co scheinen derzeit im institutionellen Sektor als auch im Privatgeschäft gestellt zu werden. Der Zahlungsdienstleister PayPal hatte im Oktober 2020 den Einstieg in das Krypto-Geschäft bekannt gegeben.

ETF nährt Hoffnung auf weitere Hausse

Nicht zuletzt die jüngste Zulassung eines börsengehandelten Bitcoin-Fonds (ETF) in Kanada nährt die Hoffnung auf die Platzierung weiterer kryptospezifischer Produkte rund um den Globus. Sollte die US-amerikanische Aufsichtsbehörde SEC eines Tages einen Bitcoin-ETF zulassen, wären Bitcoin und Co. wohl endgültig im Mainstream angekommen. 

Ausblick

Die Auswirkungen des Einstiegs Teslas als auch Microstrategy könnten in den kommenden Wochen weitere Wellen schlagen. Die Papiere von Microstrategy haben auf Sicht von sechs Monaten um über 538 Prozent zulegen können. Die Anteilsscheine von Tesla geben auf Wochensicht rund 10 Prozent ihres Wertes ab. Die Skepsis der Anleger üben den jüngsten Einstieg scheint noch zu überwiegen. Die Abhängigkeit des Bitcoin-Kurses ist im Unternehmen damit sonderbar hoch. Angesichts der anziehenden Preise, überwiegend befeuert durch die Inflationsrisiken der breiten Anlegerschaft, hat sich das Asset Bitcoin in den vergangenen Monaten nahezu unaufhaltsam hocharbeiten können.

Doch gerade diese besagte Abhängigkeit in Bezug auf den Bitcoin Kurs könnte für die Unternehmen und vice versa eines Tages zum Problem werden. Sollte der Bitcoin in Turbulenzen geraten, dürfte dies nicht zuletzt zu Ungunsten der Aktienkurse von Tesla respektive Microstrategy gehen. Auch wechselseitig könnte vor allem Tesla sein Engagement in den Bitcoin wieder rückgängig machen. Die Abwärtsrisiken wären damit wieder prompt präsent.

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