Nach den jüngsten Konsolidierungstendenzen am Kryptomarkt haben Anleger zur Wochenmitte bei Kryptowährungen wieder zugegriffen. Die größte und gleichzeitig bekannteste Digitalwährung klettert um vier Prozent auf ein Level von über 57.000 Dollar.

Beflügelt durch Elon Musk steigen Anleger wieder in Bitcoin und Co ein. Dass Tesla nun sein Versprechen einhält und die Kryptowährung offiziell als Bezahlmittel in den eigenen Reihen eingeführt hat, dürfte weiteres Wasser auf die Mühlen der Anleger sein. Zuerst sollen US-Kunden davon Gebrauch machen können. Auch wenn im Vorfeld zu großen Teilen diese Nachricht bereits eingepreist wurde, könnte das jüngst verloren gegangene Aufwärtsmomentum neu entfacht werden. Positiv zu bewerten bleibt, dass an Tesla bezahlte BTC-Einheiten nicht in Fiatwährungen umgewandelt werden sollen. Der E-Autobauer öffnet damit weitere Türen, um seine Bestände an Bitcoin sukzessive zu erhöhen, ohne diese direkt kaufen zu müssen. Im Februar hatte Tesla bekannt gegeben, dass man insgesamt 1,5 Milliarden Dollar in die Kryptowährung gesteckt habe. Die Signalwirkung an die Branche dürfte nicht von geringer Bedeutung sein.

Bitcoin-Einstieg erhöht finanzielle Stabilitätsrisiken für Tesla

Der Einstieg in die Kryptowährung Bitcoin und nicht zuletzt das Implementieren der Währung in den eigenen Reihen als Bezahlmittel dürfte die finanziellen Stabilitätsrisiken des E-Autobauers sukzessive erhöhen. Der Einstieg in die Krypto-Branche gilt als Meilenstein in der Historie von Bitcoin und Co. Gut möglich, dass Tesla alsbald Nachahmer finden könnte. Die Akzeptanz von Krypto-Geldern könnte vor diesem Hintergrund weiterwachsen. Dass Tesla in Zukunft Assets aus den hinteren Reihen wie etwa Ether in die Aktivposten ihrer Bilanz aufnehmen, bleibt ebenfalls denkbar.

Notenbanker sehen in Bitcoin keine Alternativen gegenüber Fiatwährungen

Der rasante Aufstieg der Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether dürfte Notenbanker rund um den Globus in Atem halten. Doch größere Sorgen bereitet ihnen der Zulauf jedoch bis dato nicht. Auf einer im Vorfeld veranstalteten Konferenz des Internationalen Zahlungsausgleichs (BIZ) sagte Fed-Chef Jerome Powell, dass der Bitcoin eine rein spekulative Anlage sei und eher ein Pendant zu Gold als beispielsweise zum US-Dollar sei. Laut Powell sei die Kryptowährung durch nichts gedeckt und letztendlich auch nicht als Wertaufbewahrungsmittel geeignet.

Auch Bundespräsident Jens Weidmann zeigte mit dem Finger auf die überschaubar vorhandenen Einsatzgebiete des Bitcoins als Zahlungsmittel. Von den jüngsten Entwicklungen wie um die Facebook-Bezahlwährung Diem (vorher Libra) wolle man sich ebenfalls nicht unter Druck setzen lassen. Seit geraumer Zeit liebäugeln die Zentralbanken dies- und jenseits des Atlantiks mit digitalen Staatswährungen. Einen endgültigen Entschluss hat man jedoch bis heute nicht verabschiedet. „Wir müssen das Projekt nicht beschleunigen“, sagte Fed-Chef Powell.

Präsidentin der EZB Christine Lagarde hatte jüngst auf die Möglichkeit eines „digitalen Euros“ in den kommenden fünf Jahren verwiesen. Laut der BIZ könne in den kommenden drei Jahren ein E-Geld eingeführt werden, welches für 20 Prozent der Weltbevölkerung repräsentativ sei.

Im Hinblick auf die Finanzstabilität verwies man jedoch auf mögliche Risiken. In Finanzkrisen könnten die Bankkunden rasch die Flucht einschlagen und für Instabilitäten sorgen, heißt es. Das derzeitige System, bestehend aus Noten- und Geschäftsbanken dürfte auf keinen Fall bedroht werden, sagte Powell.

Bitcoin-Rally könnte sich dank Tesla und Wallstreet-Interesse weiter forcieren

Angesichts des Einstiegs des E-Autobauers Tesla in die Krypto-Branche könnte die zuletzt wieder nachlassende Dynamik wieder anziehen. Ohnehin ignoriert zudem auch die Wallstreet Bitcoin und Co. schon lange nicht mehr. Mittlerweile versucht man in den eigenen Reihen die rasant wachsende Nachfrage an Kryptowährungen via kryptospezifischer Investmentvehikel zu bedienen. Zuletzt war es die renommierte US-Investmentbank Morgan Stanley, welche über einen Bitcoin-ETF nachdachte. Die Wallstreet hat spätestens seit dem Jahr 2021 ihre Meinung gegenüber Bitcoin und Co. um 180 Grad geändert.

Hinweis: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Werbemitteilung. Diese Information wurde von CapTrader bereitgestellt. Zusätzlich zum untenstehenden Haftungsausschluss enthält das auf dieser Seite enthaltene Informationsmaterial weder eine Auflistung von Handelspreisen, eine Empfehlung oder eine Anlagestrategie für ein Finanzinstrument oder Emittent, noch ein Angebot oder eine Aufforderung zu einer Transaktion in einem Finanzinstrument oder entsprechend einer Anlagestrategie. CapTrader übernimmt keine Verantwortung für die Verwendung dieser Kommentare und die daraus resultierenden Folgen. Es wird keine Zusicherung oder Gewähr für die Richtigkeit oder Vollständigkeit dieser Informationen gegeben. Folglich trägt der Anleger alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen. Jede angebotene Studie berücksichtigt nicht spezifische Ziele, die finanzielle Situation und die Bedürfnisse einer bestimmten Person, die sie empfangen kann. Sie wurde nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften zur Erstellung und Verbreitung von Empfehlungen zu Finanzinstrumenten oder Anlagestrategien erstellt und gilt daher als Werbemitteilung.