Die Kryptowährung Nummer eins nähert sich wieder der psychologischen Marke von 60.000 Dollar und damit ihrem jüngsten Rekordhoch bei rund 62.000 Dollar an. Der Kredikartenanbieter Visa hat zu Wochenbeginn angekündigt, mit dem Einsatz von Kryptowährungen im allgemeinen Zahlungsverkehr starten zu wollen. In einem Pilotprojekt wolle man den Stablecoin namens “USDC”, welcher an den US-Dollar gekoppelt ist, für Zahlungen akzeptieren, heißt es.

“Wir sehen eine steigende Nachfrage von Verbrauchern auf der ganzen Welt auf digitale Währungen zugreifen, diese halten und verwenden zu können, und wir sehen die Nachfrage unserer Kunden, Produkte entwickeln zu können, die den Verbrauchern diesen Zugang ermöglichen”, sagte Cuy Sheffield, Leiter für „Krypto“ bei Visa.

Ethereum Blockchain als zugrundeliegende Technologie

Mit Hilfe der Ethereum Blockchain sei in Zukunft folgender Schritt nicht mehr notwendig, dass Kryptowährungen in klassische Fiatwährungen wie beispielsweise Euro oder US-Dollar zuvor umgewandelt werden müssen, bevor sie auf das Wallet des Anbieters übertragen werden können. Visa hatte in jüngster Vergangenheit eine Kooperation mit dem Krypto-Geldhaus “Digital Asset Bank Anchorage” abgeschlossen und die erste Transaktion in diesem Monat über die Bühne gebracht, heißt es weiter.

Visa öffnet Tür zum “Mainstream”

Auch der Trend hin bis zur Mainstream-Akzeptanz könnte sich in den kommenden Monaten weiter beschleunigen, sodass US-Banken nebst Firmen auf der Suche bleiben dürften, um maßgeschneiderte kryptospezifische Produkte zu kreieren, welche für den Privatkunden-Sektor bestimmt sind. Im Gespräch bleibt hier vor allem ein börsengehandelter Fonds (ETF). Zuletzt war es die US-Investmentbank Morgan Stanley, welche ihre Pläne forcierte und den Antrag bei der zuständigen Aufsichtsbehörde, der Securities and Exchange Commission (SEC) einreichte. Bis dato stapeln sich die Anträge auf besagten Bitcoin-ETF in den Schubladen der SEC. Grünes Licht hat die Behörde bis heute aber nicht gegeben.

Tesla-Einstieg erzeugt bis heute Rückenwind – Signalwirkung an die Branche

Der Einstieg des E-Autobauers Tesla hat bis heute Signalwirkung an die Branche. Im Februar hatte man bereits bekannt gegeben, dass man insgesamt 1,5 Milliarden Dollar in Bitcoin in den Aktivposten der eigenen Bilanz aufgenommen habe und die Kryptowährung als Bezahlmittel akzeptieren wolle. Tesla-Chef Elon Musk hatte in der vergangenen Woche via des Kurznachrichtendienstes Twitter bekanntgegeben, dass man nun offiziell via Bitcoin Bezahlungen bei dem E-Autopionier tätigen könne. Die Mainstream-Akzeptanz dürfte sich angesichts der jüngsten Entwicklung ohnehin weiter verstärken. Auch der Zahlungsdienstleister Visa dürfte die Aufmerksamkeit vor dem Hintergrund des Einstiegs in die Krypto-Branche weiter auf sich ziehen. Das klassische Produktportfolio respektive neue Geschäftszweige dürften somit sukzessive erweitert werden.

Quelle: https://fred.stlouisfed.org/series/CBBTCUSD

Quelle: https://fred.stlouisfed.org/series/CBBTCUSD

Bitcoin und Co bleiben beliebtes Hedge- und Diversifikationsinstrument

Angesichts der nach wie vor grassierenden Coronavirus-Pandemie dies- und jenseits des Atlantiks liegt weitere Notenbanker-Schützenhilfe auch Zukunft auf der Hand. In der vergangenen Woche hatte Fed-Chef Jerome Powell signalisiert, dass sich die Wirtschaft auf die Politik weiterhin verlassen könne. Dieses Signal könnte als Verweis auf eine anhaltende expansive Geldpolitik verstanden werden.

Seit Ausbruch der Pandemie in den USA hat der heimische Währungshüter ad hoc mit fulminanten Liquiditätsschwemmen auf die Krise geantwortet. Dieser Umstand macht sich nicht zuletzt in der Entwicklung der US-Geldmenge M2 verstärkt bemerkbar, welche seit März 2020 überproportional angestiegen ist. Mittlerweile beläuft sich die Summe auf rund 20 Billionen US-Dollar. Anleger suchen seitdem verstärkt nach Anlagealternativen gegenüber klassischen Reservewährungen, um sich vor den drohenden Abwertungsrisiken abzusichern. Dazu gehören offensichtlich seit geraumer Zeit Bitcoin und Co. Dieser Trend könnte sich in den kommenden Monaten noch mal beschleunigen, da das Virus trotz der laufenden Impfkampagne noch nicht wirklich vom Tisch ist.

Quelle: https://fred.stlouisfed.org/series/M2SL

Quelle: https://fred.stlouisfed.org/series/M2SL

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