Die Kryptowährung Bitcoin ist am Mittwoch bei über 52.600 Dollar auf den höchsten Stand seit einer Woche geklettert. Die jüngste Konsolidierungsbewegung scheint damit ausgelaufen zu sein. Noch am Samstag hatte die Leitwährung bei unter 43.000 Dollar notiert. Auf Wochensicht verzeichnete der Kurs mit einem Minus von über 20 Prozent den größten Verlust seit dem Corona-Tief aus März 2020.

Die Pläne des US-Handelsplatzes CBOE einen börsengehandelten Bitcoin-Fonds auf die Beine zu stellen, ist weiteres Wasser auf die Mühlen der Optimisten. Ein Bitcoin-ETF auf US-amerikanischen Grund und Boden wäre ein weiterer Ritterschlag in der Geschichte von Bitcoin und Co. Die Pessimisten begeben sich angesichts anziehender Preisniveaus wieder hinter die Seitenlinie. 

Goldman Sachs will Handel mit Bitcoin-Futures und Derivaten wieder aufnehmen

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat zu Wochenbeginn gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters bekannt gegeben, dass man zu Beginn der neuen Woche den Handel mit Bitcoin-Futures und Derivaten wieder aufnehmen möchte. Zudem prüfe man die Etablierung eines Bitcoin-ETFs, heißt es.

Angesichts der wieder an Fahrt aufnehmenden Rally gerät nun folgerichtig das Rekordhoch bei über 58.000 Dollar ins Visier der Anleger. Dafür bedarf es aber weitere positive Neuigkeiten und ein abnehmender Regulierungsdruck seitens der US-Aufseher.

Regulierungsdruck aus den USA nimmt wieder ab – verschwindet aber nicht gänzlich

Noch am Dienstag waren Anleger kurzzeitig in Deckung gegangen, nachdem die amerikanische US-Aufsichtsbehörde SEC erste Überlegungen zum Umgang mit Kryptowährungen an den Tag gelegt hatten. Per se ist eine Regulierung grundsätzlich positiv zu bewerten, solange die Aufseher Bitcoin und Co. nicht die Luft zum Atmen nehmen.

Bitcoin ETF-Thematik lässt Anleger nicht los

Die Gedankenspiele des US-Börsenbetreibers CBOE einen Bitcoin-ETF auf die Beine zu stellen, könnte die jüngste Kauflaune wiederbeleben. Die Lancierung eines börsengehandelten Fonds wäre nicht nur ein weiterer Ritterschlag für die Branche, sondern hätte unter Umständen Signalwirkung rund um den Globus. In den Schubladen der US-amerikanischen Aufsichtsbehörden befinden sich bis dato zahlreiche Anträge auf einen besagten ETF, welche dann womöglich ebenfalls grünes Licht erhalten dürften. Auch die europäischen Anbieter respektive Börsentreiber dürften dann hellhörig werden. Bitcoin und Co. wären dann wohl endgültig im Mainstream angekommen.

Vor rund zwei Wochen haben die kanadischen Nachbarn den ersten Bitcoin-ETF jenseits des Atlantiks zugelassen. Die Blicke der US-Amerikaner wandern in diesem Kontext derzeit neidisch gen Norden. Der kanadische Bitcoin-ETF ist bei CapTrader unter dem Symbol BTCC zu finden.

Auch die Fantasien rund um Bitcoin und Co. der US-Investmentbank Goldman Sachs bleiben Thema am Markt. Neben dem Einstieg in das Kryptoverwahrgeschäft werde auch das Potenzial eines Bitcoin-ETFs geprüft, heißt es. Bereits ab kommender Woche wolle man für Kunden wieder den Handel mit Bitcoin-Futures und Derivaten aufnehmen.

Bitcoin: So könnte es weitergehen

Inwiefern der jüngste Vorstoß oberhalb der mentalen Marke bei 50.000 Dollar zu bewerten ist, bleibt gänzlich abzuwarten. Nach wie vor könnte es sich lediglich um eine technische Gegenbewegung und damit um ein Strohfeuer handeln. Der jüngste Regulierungsdruck durch US-Finanzministerin Janet Yellen und nicht zuletzt die Furcht an den globalen Handelsplätzen vor einer Inflation, welche sich an den zehnjährigen US-Staatanleihen bemerkbar machte, lastet weiterhin auf dem Kursgeschehen.

Eine Fortsetzung der jüngsten Hausse ist m.E. durchaus denkbar. Das Meistern eines neuen Rekordhochs bei über 58.000 Dollar dürfte als Katalysator für neue Zugewinne dienen.

Kryptowährungen im Allgemeinen scheinen nicht mehr länger von der Wallstreet ignoriert zu werden. Spätestens seitdem der E-Autobauer Tesla sein Engagement im Umfang von 1,5 Milliarden Dollar bekannt gegeben hatte, schweben Anleger auf einer neuen Euphoriewelle.

Nicht zuletzt die Lancierung eines Ether-Futures an der Chicagoer CME hat das institutionelle Interesse auch an Währungen aus den hinteren Reihen nachhaltig forciert.

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