Der DAX befindet sich auch am Freitag weiter auf Rekordjagd. Nach robusten US-Arbeitsmarktdaten lassen erste Indikationen auch für die Wall Street positive Vorzeichen verlauten. Gleichzeitig könnte die Fed im Hinblick auf ihre jüngsten Zinserhöhungsspekulationen nun noch stärker zum Handeln bewegt werden.

Hingegen sorgt das Pharmaunternehmen Pfizer nach ermutigenden Testergebnissen für Kauflaune.

DAX 40 auf Tagesbasis

Quelle: Tradingview

Die US-Wirtschaft hat im Oktober mehr Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen als erwartet. Insgesamt wurden 531.000 neue Arbeitsplätze kreiert und damit mehr als im Vorfeld erwartet (450.000). Der Jobaufbau aus dem Monat zuvor wurde um 235.000 Einheiten nach oben revidiert.

Die Arbeitslosenquote sackte im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf insgesamt 4,6 Hundertstel ab. Erwartet wurde hier ein Rückgang auf 4,7 Einheiten.

Nicht zuletzt die Erwartung der durchschnittlichen Stundenlöhne konnte mit einem Zuwachs in Höhe von 0,4 Prozent erfüllt werden.

Mehr Argumente für die Fed um an den Zinsschrauben zu drehen

Die Argumente für die Fed um an den berüchtigten Zinsschrauben zu drehen, sind damit spätestens heute wieder schlagkräftiger geworden. Auf der jüngsten Notenbanksitzung vom vergangenen Mittwoch wurde lediglich wie erwartet das sogenannte „Tapering“ in die Wege geleitet. In puncto Zinserhöhung stochern Anleger nach wie vor im Nebel. Die Fed könnte bereits im kommenden Jahr oder im Jahr darauf zwei Zinsschritte gehen. Wichtig bleibt, welchen Stellenwert der Währungshüter den neuesten Arbeitsmarktdaten auf der Dezember-Sitzung zukommen lässt.

Mittel von Pfizer versetzt Aktie Kurssprung von rund elf Prozent

Positive Testergebnisse eines Corona-Mittels des US-Pharmaunternehmens Pfizer haben Anleger zum Einstieg ermutigt. Die Aktie klettert im vorbörslichen Handel bereits um rund elf Prozent gen Norden. Damit rückt das Allzeithoch bei rund 52 Dollar wieder in das Visier der Anleger. Gleichzeitig fielen die Anteilsscheine des Konkurrenten Merck um rund 8,5 Prozent.

Laut den Ergebnissen sei durch die Einnahmen des Mittels bei Erwachsenen die Wahrscheinlichkeit einer gravierenden COVID-19-Erkrankung um 89 Prozent verringert worden. Die Pille ist damit den vorläufigen Testergebnissen nach wirksamer als das Medikament.

“Diese Daten deuten darauf hin, dass unser oraler antiviraler Arzneimittelkandidat, wenn er von den Behörden zugelassen wird, das Potenzial hat, das Leben von Patienten zu retten, den Schweregrad von Covid-19-Infektionen zu verringern und bis zu neun von zehn Krankenhausaufenthalten zu vermeiden”, sagte Pfizer-Chef Albert Bourla.

Pfizer Aktie auf Tagesbasis

Quelle: Tradingview

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