Der DAX als auch die Wall Street bleiben am Freitag und damit unmittelbar kurz vor dem Wochenende zwischen Zinssorgen und Konjunkturhoffnungen gefangen. Hierzulande befindet sich der Leitindex nach wie vor in Reichweite seines jüngsten Rekordhochs bei 15.685 Zählern. Der Dow-Jones-Index, der S&P 500 als auch der Nasdaq-Composite behalten ihre Rekordhochs im Blick.

Am Nachmittag steht in den Vereinigten Staaten die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten auf der Agenda, welche als Wochenhighlight angesehen werden darf. Die Ergebnisse besitzen das Potenzial, richtungsweisend für die kommenden Wochen zu sein.

DAX 30 auf Tagesbasis

Quelle: Tradingview

Inflationssorgen deckeln weitere Aufwärtsambitionen – Zinsthematik im Fokus

Die Anleger befinden sich nach wie vor zwischen der Hoffnung auf eine rasche Konjunkturerholung und den Sorgen vor einer zu früher Zinswende. Während auf der einen Seite die Optimisten immer wieder für Anschlusskäufe angesichts einer brummenden Konjunktur nebst gut laufender Impfkampagne sorgen, deckeln Skeptiker weitere Aufwärtsambitionen. Denn anziehende Teuerungsraten dies- und jenseits des Großen Teichs ließen die Zinsfantasien zuletzt immer wieder in die Höhe schnellen. Die Furcht, dass eine zu gut laufende Wirtschaft die Fed zum Handeln zwingen könnte, ihre bestehende expansive Geldpolitik aufzulösen, hatte jüngst immer wieder zu größeren Irritationen an den globalen Finanzmärkten gesorgt. Die Debatte um eine Inflation scheint offensichtlich bis heute nicht abreißen zu wollen, zumal die Notenbanker immer wieder auf einen temporären Inflationsanstieg verweisen. Die Anleger scheinen den Währungshütern aber nach wie vor wenig Glauben zu schenken.

US-Arbeitsmarkdaten ante portas

Die am heutigen Freitagnachmittag veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten fungieren womöglich als eines der entscheidenden Taktgeber für die kommenden Wochen. Prognosen zufolge sollen für den Monat Mai außerhalb der Landwirtschaft 664.000 Stellen neu geschaffen worden sein. Im Monat zuvor hatte der Stellenzuwachs mit 266.000 Einheiten die Erwartungen stark enttäuscht. Sollten die Daten überraschend positiv ausfallen, dürfte dies die Inflationssorgen und die damit im Zusammenhang stehenden Zinsfantasien stark beflügeln. Vor diesem Hintergrund könnten positive Daten negative Auswirkungen haben.

Tesla Aktien unter Druck – China-Geschäft bricht ein

Im Blickpunkt bleiben zudem die Papiere des E-Autobauers Tesla. Einem Bericht zufolge habe Tesla im Reich der Mitte einen neuen Einbruch der Absatzzahlen erlitten. Mit 9.800 verkauften Fahrzeugen hatte sich der Absatz im Vergleich zum April damit nahezu halbiert. Bereits im Monat zuvor waren die Zahlen eingebrochen.

Für Tesla ist der chinesische Markt der zweitgrößte Absatzmarkt, welcher nach den Vereinigten Staaten rund 30 Prozent des Umsatzes ausmacht. Neben Sicherheitsbedenken um Nutzerdaten von Kameras nebst Sensoren hatte der E-Autobauer mit zahlreichen Verbraucherbeschwerden in China zu kämpfen. Nicht zuletzt die ohnehin jüngst forcierten Spannungen mit den USA machen dem Unternehmen zu schaffen.

Tesla Inc. auf Tagesbasis

Quelle: Tradingview

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