Positive Nachrichten vom US-Arbeitsmarkt haben die Anleger an der Wallstreet am Donnerstag wieder zurück auf das Parkett gelockt. So kletterte der Dow Jones Index um 0,4 Prozent auf 34.464 Punkte, der techlastige Nasdaq schloss nahezu unverändert bei 13.736 Punkten und der breitgefasste S&P 500 konnte zurück auf 4.200 Zähler klettern (+0,1 Prozent).

Hierzulande war der DAX am Dienstag und damit unmittelbar nach Pfingsten in der verkürzten Handelswoche bei knapp über 15.550 Punkte auf ein neues Rekordhoch geklettert. Von der jüngsten Rekordlaune ist bis dato allerdings nicht viel übrig geblieben. Die Inflationssorgen- und die damit verbundenen Zinsfantasien der Anleger deckelten zusehends weitere Kursfantasien der Anleger.

Am kommenden Montag bleiben die Börsenpforten in den USA angesichts des Memorial Days allerdings geschlossen.

DAX 30 auf Tagesbasis

DAX 30 auf Tagesbasis

Quelle: Tradingview

Wöchentliche Erstantrage auf Arbeitslosenhilfe so niedrig wie seit Pandemie-Beginn nicht mehr

Die Summe der wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe ist mit 406.000 Einheiten deutlich geringer als erwartet ausgefallen und notiert damit so niedrig wie zuletzt seit Beginn der Pandemie. Hintergrund sind hier der Wegfall von Pandemie-Restriktionen nebst der gut laufenden Impfkampagne. Mittlerweile gelten mehr als 50 Prozent der Erwachsenen als geimpft. Die Nachfrage an Fachkräften wie in Fabriken, in der Gastronomie als auch auf Baustellen sind mittlerweile wieder deutlich angestiegen.

US-Präsident Joe Biden wirbt für ein neues Konjunkturprogramm

Nicht zuletzt US-Präsident Joe Biden könnte laut der „New York Times“ am heutigen Freitag einen Plan zu einem „Sechs-Billionen-Dollar-Haushalt“ vorschlagen. Dabei solle das Geld überwiegend in Bildung, die Gesundheitsversorgung und Infrastruktur des Landes fließen. Vor diesem Hintergrund waren zuletzt konjunktursensible Papiere gefragt.

EZB-Direktorin Schnabel warnt vor Ende der lockeren Geldpolitik

Indes hat sich EZB-Direktorin Schnabel zu den aktuellen Konjunkturaussichten im Hinblick auf die Inflation geäußert. „Wir haben die begründete Zuversicht, dass wir einen Wendepunkt erreicht haben“. „Die kurzfristigen Aussichten haben sich aufgehellt“, so Schnabel. Zudem versuchte die EZB-Direktorin, die Inflationsängste der Anleger zu bremsen. Nach ihr sei die Zeit für ein Ende der Konjunkturprogramme nicht reif. „Eine verfrühte Rücknahme entweder der fiskalischen oder der geldpolitischen Unterstützung wäre ein großer Fehler“, sagte sie.

Inflations-Thematik bleibt Zünglein an der Waage

Vor diesem Hintergrund bleibt die Inflationsthematik offensichtlich auch in den kommenden Tagen und Wochen das Zünglein an der Waage. Mit Argusaugen dürften Börsianer auf die anstehenden Konjunkturdaten nebst Entwicklung der Teuerungsrate blicken. Die Furcht, dass robuste Zahlen die Fed zum Handeln zwingen und die lockere Geldpolitik zurückzufahren könnte, hemmt die Kauflaune. Zuletzt hatten diverse hochrangige Notenbanker aber immer wieder darauf verwiesen, dass die derzeitige Inflation nur vorübergehender Natur sei und man weiterhin reichlich Notenbanker-Schützenhilfe bereitstellen werde.

Gamestop und AMC sorgen für Furore

Für reichlich Gesprächsstoff haben die Papiere des Videoherstellers Gamestop und der Kinokette AMC Entertainment gesorgt. Zur Wochenmitte kletterten die Anteilsscheine um 16 bzw. 19 Prozent schlagartig nach oben. Hintergrund war hier das Interesse von Nutzern der Social-Media-Plattform Reddit. Einen Tag später kletterte die AMC-Aktie um weitere 20 Prozent und damit auf Jahressicht auf über 1000 Prozent. Für die Aktie von Gamestop ging indes mit rund vier Prozent gen Süden, ehe sich das Papier wieder leicht erholen konnten.

Gamestop Corporation auf Tagesbasis

Gamestop Corporation auf Tagesbasis

Quelle: Tradingview

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