Die schwelende Thematik rund um die Inflation dies- und jenseits des Atlantiks bleibt eines der entscheidenden Fragen für Anleger. In dieser Woche gelang es der Fed, die Inflationssorgen aber zunächst zu drosseln.

Im Fokus steht ebenfalls ein Deal rund um ein billionenschweres Infrastrukturpaket in den USA.

Der techlastige Nasdaq 100 und der breitgefasste S&P 500 kletterten am Donnerstag jeweils auf ein frisches Rekordhoch. Der DAX tritt am Freitag zunächst bei rund 15.567 Punkten auf der Stelle.

DAX 30 sondiert auf weiterhin hohem Niveau – Wall Street in Rekordlaune

Der deutsche Leitindex sondiert am Freitag weiterhin auf hohem Niveau. Auf der einen Seite dürften sich Anleger zusehends mit den Inflationssorgen auseinandersetzen. Auf der anderen Seite erfährt hierzulande verstärkt die Coronavirus-Pandemie an Aufmerksamkeit.

Die sogenannte Delta-Variante wütet demnach in Großbritannien, in Portugal und nun auch in Frankreich. Gut möglich, dass in den kommenden Wochen und Monaten auch in der Bundesrepublik ein erhöhtes Aufkommen an Fallzahlen zu registrieren sein wird. Damit besitzt die Mutation das Potenzial, die aktuell aufstrebende Konjunktur auszubremsen und den gerade erst wieder anlaufenden Konjunkturmotor im Worst-Case-Szenario sogar wieder abzuwürgen. Laut Gesundheitsexperten seien vor allem Kinder und diejenigen betroffen, welche nicht geimpft sind. Rund ein Drittel der Deutschen ist stand heute doppelt geimpft.

Joe Biden verkündet billionenschweren Deal um Infrastrukturpaket

US-Präsident Joe Biden hat nach monatelangen Verhandlungen eine Einigung im Kampf um das billionenschwere Infrastrukturpaket verkündet. „Wir haben einen Deal“, sagte Biden am Donnerstag. Insgesamt sind verteilt über acht Jahre eine Summe von 1,2 Billionen Dollar vorgesehen. Kräftig investiert werden soll demnach in Dinge wie etwa Straßen, Brücken oder Funktechnologie (Breitband).

DAX 30 auf Wochenbasis

Quelle: Tradingview

Jerome Powell dämpft Sorgen um Inflation

Fed-Chef Jerome Powell hat die Sorgen um eine Inflation in dieser Woche wieder gedämpft und vor allem den US-Börsen kräftigen Rückenwind verliehen. Während viele Branchen in den USA derzeit einen Nachfrageüberhang erfahren, ziehen die Preise für Rohstoffe weiterhin an. Gleichzeitig haben Arbeitgeber Schwierigkeiten, geeignetes Fachpersonal für offene Stellen zu finden. Derartige Effekte seien bislang stärker als im Vorfeld angenommen, räumte Powell, Oberhaupt der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), ein. Laut ihm sei aber nach wie vor nicht mit einer Inflation wie im Jahr 1970 zu rechnen. “Diese Faktoren werden mit der Zeit verblassen und wir erreichen wieder unser Ziel. Wir beobachten das sorgfältig”, sagte Powell.

Fed plant zwei Zinserhöhungen für 2023

Jüngst hatte man auf der vergangenen Notenbanksitzung verkündet, dass man möglicherweise im Jahr 2023 zwei Zinsschritte wagen könnte. Das Ziel der Inflationsrate von über zwei Prozent ist derweilen längst übertroffen worden. Im Mai notierte besagte Rate im Vergleich zum Vormonat bei fünf Prozent. Aktuell bleibt das Zinsband zwischen null und 0,25 Prozent bestehen.

Online-Fahrradhändler Bike 24 feiert gelungenes Börsendebüt

Der Dresdner Online-Fahrradhändler Bike 24 hat ein gelungenes Börsendebüt gefeiert. So notierten die Papiere stellenweise am Nachmittag bei über 16 Euro pro Anteilsschein. Der Ausgabepreis lag zunächst bei 15 Euro. Das Emissionsvolumen beträgt insgesamt 322 Millionen Euro. Dabei behält das Unternehmen insgesamt 100 Millionen selbst ein. Ziel sei es, das Auslandsgeschäft wie beispielsweise in Frankreich oder in Italien zu finanzieren.

Bike 24 Holdings auf Stundenbasis

Quelle: Tradingview

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