Der deutsche Leitindex hat erstmals in seiner Geschichte die Marke von 16.000 Punkten hinter sich gelassen. Dies sind ein weiterer Meilenstein und historischer Moment in der Geschichte des DAX.

Auch die Stimmung an der Wall Street bleibt bestens. Der Dow-Jones-Index als auch der S&P-500-Index kletterten am Donnerstag jeweils auf ein frisches Rekordhoch.

Die jüngsten Inflationsdaten aus den USA und die damit im Zusammenhang stehenden Zinsfantasien könnten weiterhin das Zünglein an der Waage darstellen.

DAX 30 auf Wochenbasis

Quelle: Tradingview

Entwicklung der US-Inflation befeuert Börsenrallye – Zinsfantasien wieder rückläufig

Die 16.000-Punkte-Marke elektrisiert Anleger aufs Neue. Gleichzeitig könnten die Weichen für eine neue Rallye gestellt werden. Trotz schwelender Risiken angesichts der Coronavirus-Pandemie überwiegen die Argumente der Marktteilnehmer für weitere Engagements an den Aktienmärkten.

Am Mittwoch hatte das US-Arbeitsministerium mitgeteilt, dass die Inflationsrate für den Juli weiterhin auf sonderbar hohem Level stagnierte. Im Vergleich zum Vormonat notierte die Teuerungsrate erneut bei 5,4 Prozent, was nach wie vor das höchste Niveau seit August 2008 darstellt. Damit notiert die Inflation zwar weiterhin deutlich über dem Ziel der US-Notenbank Fed in Höhe von zwei Prozent. Doch für die Währungshüter sei die anziehende Inflation weiterhin nur ein „vorübergehendes Phänomen“, heißt es.

Mit den jüngsten Inflationsdaten in den USA hat die US-Notenbank Fed ein weiteres schlagkräftiges Argument bekommen, ihre Geldschleusen weiter offen zu halten. Gegenüber Anteilsscheinen bleiben die Anlagealternativen nach wie vor überschaubar, sodass die Anleger unmittelbar nach wie vor den Weg an die Aktienmärkte finden.

Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe sinken weiter – Erzeugerpreise klettern

Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind in den USA zum dritten Mal rückläufig gewesen. In der vergangenen Woche hatten 375.000 US-Bürger einen Antrag auf staatliche Unterstützung gestellt. Erwartet wurde im Vorfeld besagter Wert. In der Woche zuvor notierte der Wert noch bei 387.000 Einheiten.

Die vor einer Woche publizierten US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls) waren überraschend robust ausgefallen, was die Sorge vor einer frühzeitigen Zinswende in den USA befeuert hatte. Läuft die Wirtschaft zu gut, könnte sich der Währungshüter gezwungen sehen, die laufenden Konjunkturhilfen auslaufen zu lassen. Aktuell kauft die Fed monatlich ein Volumen von 120 Milliarden Dollar an Anleihen auf.

Auch die US-Erzeugerpreise sind weiter gestiegen, und zwar so stark wie seit Anfang 2010 nicht mehr. Im Vergleich Vorjahresmonat kletterten die Preise um 7,8 Prozent.

Delta-Variante bleibt weiterhin größter Unsicherheitsfaktor – auch die Saisonalität könnte zunehmend eine Rolle einnehmen

Die Delta-Variante des Coronavirus bleibt für Börsianer einer der Unsicherheitsfaktoren Nummer eins, trotz aktueller Rekordstände an den wichtigsten Börsenplätzen dies- und jenseits des Atlantiks. Im Hinblick auf den heranrückenden Herbst respektive Winter in der westlichen Welt wächst die Sorge vor einer zunehmenden Ausbreitung. Wichtig bleibt die Entwicklung der laufenden Impfkampagne nebst der tatsächlichen Wirksamkeit des Impfschutzes. Die Sorge, dass eine bestehende Virus-Mutante den Schutz aushebeln könnte, hatte Anleger zuletzt vorsichtiger gestimmt. Aktuell befinden sich die Sorgen rund um eine vierte Corona-Welle aber aus den Augen und damit aus dem Sinn von Börsianern.

Auch die Saisonalität bleibt ein Risiko für die Märkte. Die Börsenmonate August und September galten in der Vergangenheit zuletzt als schwächer. Auf kurzfristige Rücksetzer sollten sich Anleger trotz der Rekordjagd jederzeit gefasst machen.

Dow Jones Industrial Average Index auf Wochenbasis

Quelle: TradingView

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